Der Biber beisst sich wieder durch

Vor 200 Jahren wurde der Biber in der Schweiz ausgerottet. 1956 begann man ihn wieder anzusiedeln und heute schätzt man die Population auf rund 2'000 Tiere. Die Sendung «Treffpunkt» über ein putziges Kerlchen, das zu unglaublichen Leistungen fähig ist, nicht zur Freude aller. 

Radio SRF 1-Hörer Pierre Günzburger konnte den Biber am Wohlensee fast täglich beobachten.
Bildlegende: Radio SRF 1-Hörer Pierre Günzburger konnte den Biber am Wohlensee fast täglich beobachten. Pierre Günzburger

Mit seinen scharfen Zähnen und einer Bisskraft von rund 80 Kilogramm ist er fähig ganze Bäume zu fällen, damit Bäche zu stauen und so seinen Damm zu bauen.

In Marthalen im Zürcher Weinland haben Biber letzten Sommer einen Bach gestaut und so eine Fläche von vier Fussballfeldern unter Wasser gesetzt. Er gilt als das einzige Wildtier in der Schweiz, das fähig ist, Infrastruktur-Schäden anzurichten.

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Mark Schindler