Der Kompromiss: Auslaufmodell?

Wir alle gehen Kompromisse ein. Mal bewusst, mal unbewusst. Und das bedeutet, die eigenen Ansprüche hinten anzustellen. Das ist nicht immer einfach. Besonders, wenn es um wichtige Aspekte im Leben geht. Und so kommen immer häufiger Mediatoren zum Einsatz, die vermitteln.

Bei einem Kompromiss verzichten beide Personen auf Teile der gestellten Forderung.
Bildlegende: Bei einem Kompromiss verzichten beide Personen auf Teile der gestellten Forderung. colourbox

Hat der bewährte Schweizer Kompromiss ausgedient?

Die Schweiz gilt als äusserst kompromissfreudiges Land. Und in der Vergangenheit hat das Land mehrfach bewiesen, dass es zu Recht in diesem Ruf steht. Allerdings: Die Kompromissbereitschaft, so scheint es, hat in den vergangenen Jahren abgenommen.

In der Politik sehen wir vermehrt so genannte Hardliner, Paare trennen sich, weil sie sich nicht einigen können, und Nachrichten über gescheiterte Lohnverhandlungen sind an der Tagesordnung.

Ist der Kompromiss also ein Auslaufmodell? Die Sendung «Treffpunkt» fragt nach: Unter anderem beim Historiker Hans Ulrich Jost, bei einem erfahrenen Paartherapeuten und bei einem professionellen Mediator.

Schliesslich wollen wir von unseren Hörerinnen und Hörern wissen, welche wichtigen Kompromisse sie schon eingegangen sind - und in welchen Belangen sie kompromisslos sind.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Stefan Wüthrich