Die wilde Schweiz

Sie alle galten schon als bedroht: Steinbock, Luchs, Feldhase oder Reh. Aber sie alle haben in der Schweizer Landschaft wieder Fuss gefasst. Nun soll auch der seit 1980 als ausgestorben geltende Fischotter wieder in die Schweiz zurückgekehrt sein. Ist er das wirklich?

Fischotter mit Fisch im Maul.
Bildlegende: Rückkehrer: Der Fischotter galt hierzulande lange als ausgestorben. Keystone

Die Sendung «Treffpunkt» erzählt Geschichten von Wiederansiedlungen der Wildtiere, die sich wie Krimis lesen. Gesetze mussten gebrochen werden, um das Wahrzeichen der Alpen, den Steinbock, vor über 100 Jahren wieder in der Schweiz ansiedeln zu können. Aus Italien wurde er geklaut und importiert, heute ist sein Bestand gesichert. Zur gleichen Zeit war auch das inzwischen wieder verbreitete Reh vom Aussterben bedroht.

Heute sind es etwa Fischotter oder Bartgeier, die in die Schweizer Wildnis zurückkehren sollen. Wildtierbiologin Sandra Gloor erklärt im «Treffpunkt», wie eine solche Wiederansiedlung oder Rückkehr funktioniert und welche natürlichen und gesellschaftlichen Fragen berücksichtigt werden müssen. Zusätzlich beobachten wir, wie zwei junge Bartgeier auf ihre Auswilderung in zwei Tagen vorbereitet werden.

Moderation: Thommy Scherrer, Redaktion: Patricia Banzer