Fred - eine neue Birnensorte und ihre Vermarktung

Rund 18 Jahre hatte es gedauert, bis eine neue Birnensorte namens Fred gezüchtet war. Da es bei Birnen nur sehr selten neue Sorten gibt, ist Fred jetzt schon eine kleine Sensation.

Birne links ist nicht Fred, Birne rechts ist Fred
Bildlegende: Eine neue Züchtung bei Birnen ist selten SRF / Jürg Oehninger

Markttest

Ob die neue Birne im Markt bestehen kann, ist offen. Die ersten Exemplare sind in den Verkaufsregalen. Damit ein Obst Erfolg hat, hängt davon ab, wie Konsumenten, Bauern und Detailhändler darauf reagieren. Konsumenten wünschen sich eine Frucht, die nicht nach zwei Tagen schon weich, matschig oder mehlig ist. Für Bauern muss sie zur richtigen Zeit reif und gegen Krankheitskeime resistent sein. Detailisten hingegen mögen Früchte, die sich problemlos lagern lassen.

Plattform für weltweite Vermarktung

Vom 6. - 8. Februar wird Fred an der FRUIT LOGSTICA in Berlin vorgestellt. Dort ist sie bereits als eine von nur gerade zehn Produkten nominiert. Diese Messe umfasst weltweit alle Fresh-Produkte Geschäftsbereiche und Marktteilnehmer und bietet den kompletten Überblick über sämtliche Innovationen, Produkte und Dienstleistungen in allen Handelsstufen. So schafft die Fruit Logistica exzellente Kontaktmöglichkeiten zu den wichtigsten Zielgruppen auf Entscheider-Ebene.

In der Sendung «Treffpunkt» spricht der «Vater» der Birne Fred, Danilo Christen, Forscher bei Agroscope, über Hoffnungen, Erwartungen und Anforderungen an Fred, die Birne.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Jürg Oehninger