Krokodilstränen garantiert: grosse Emotionen mit Filmmusik

Ob Gänsehaut am ganzen Körper, unerträgliche Spannung oder schallendes Gelächter - richtig eingesetzte Filmmusik ergänzt die Bilder auf der Leinwand ideal, verzaubert das Publikum und bettet die Geschichte ein. Aber wie funktioniert sie? Der «Treffpunkt» gibt Antworten.

Tränen
Bildlegende: Grosse Emotionen: Die Musik macht den Film zum Erlebnis. Colourbox

Zu dick aufgetragen wirkt sie schnell plump, zu spärlich lässt sie die Zuschauer ratlos zurück. Das richtige Mass zu finden, sei nicht immer einfach, erklärt SRF-Musikberater Jérôme Brunner in der Sendung «Treffpunkt».

Wenn Brunner für Filme und Beiträge des Schweizer Fernsehens Musik auswählt, muss er auf Folgendes haargenau achten: Es gilt, die richtige Stimmung zu treffen - romantisch, verträumt, abenteuerlich oder bedrohlich. Am besten sei es oft, wenn die Musik gar nicht bewusst wahrgenommen werde.

Der «Treffpunkt» spricht ausserdem mit Ludwig Wicki, Chefdirigent und Gründer des Luzerner 21th Century Symphony Orchestras. Dieses füllt mit Filmmusik von Lord of the Rings oder Pirates of the Caribbean weltweit Konzertsäle. Ausserdem lädt die Sendung Hörerinnen und Hörer auf ein Experiment ein: Wie tönen Sie als Filmstar, unterlegt mit den Klassikern der Filmmusikgeschichte?

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Star Trek live in Luzern

4:14 min, aus 10vor10 vom 12.4.2013

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Patricia Banzer