Latein: Wozu soll das noch gut sein?

Die lateinische Sprache hat ein schlechtes Image. Sie gilt als «tot» und mühsam zu erlernen. In der Sendung «Treffpunkt» tritt ein Latein-Lehrer und Latein-Liebhaber den Gegenbeweis an.

Das Kolosseum in Rom, der italienischen Hauptstadt.
Bildlegende: Im römischen Reich war Latein die Amtssprache. Colourbox

«Latein ist faszinierend und überraschend», sagt der Latein-Lehrer Pius Meyer aus dem Kanton Aargau. «Die Sprache spielt auch in unserer modernen Welt eine wichtige Rolle.» Meyer kennt unzählige Beispiele von Produktenamen, die aus dem Lateinischen abgeleitet sind. Im «Treffpunkt» teilt der Latein-Fan sein Wissen mit uns.

Spannende Hintergründe

«Niveus» beispielsweise bedeutet «schneeweiss» und ist in leicht abgewandelter Form als Name einer Crème bekannt geworden. Auch einige Autonamen sind von lateinischen Wörtern abgeleitet. So bedeutet «audire» zu Deutsch «hören» oder auch «horchen». Der Hersteller der Automarke mit dem ähnlich klingenden Namen hiess mit Nachnamen Horch.

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Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rebekka Haefeli