Medizinische Forschung auf über 7000 Metern

Wie funktionieren Lunge, Herz und Hirn unter Sauerstoffmangel? Dieser Frage geht die grösste Schweizer Forschungsexpedition seit Jahrzehnten im Himalaja auf den Grund. Die Sendung «Treffpunkt» zeigt auf, unter welchen extremen Bedingungen Ärzte und Testpersonen über mehrere Wochen leben.

Ziel der Expedition: Der «Himlung Himal».
Bildlegende: Ziel der Expedition: Der «Himlung Himal». zvg

Umgeben von berühmten Bergen wie Mount Everest, Annapurna und Nanga Parbat gehen im Oktober rund 80 Schweizer Alpinistinnen und Alpinisten in Nepal an ihre Grenzen. Ihr Ziel: der 7126 Meter hohe «Himlung Himal».

Im Zentrum des Interesses steht für einmal nicht der Gipfelerfolg, sondern die Frage, wie sich das Herz, das Hirn und die Lunge auf die permanente Sauerstoffnot einstellen und was genau passiert wenn Bergsteiger höhenkrank werden.

25 Forscherinnen und Forscher aus der Schweiz und aus Deutschland werden während dem beschwerlichen Aufstieg 42 freiwillige Testpersonen regelmässig untersuchen. Das höchste Freiluft-Labor soll auf 7000 Metern Höhe in einem Zelt aufgebaut werden.

Bei Stefan Kohler im Studio von Radio SRF1 erzählt beispielsweise Expeditionsleiter Urs Hefti, wie er mit der grossen Verantwortung umzugehen weiss. Zudem erläutert die freiwillige Probandin Brigitte Vogel, weshalb sie sich für das nicht ungefährliche Experiment zur Verfügung stellt.

Impressionen der Himalaya-Expedition am Himlung Himal

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Mark Schindler