Mit nackter Haut auf Kundenfang

Kaum eine Sekunde waren in dem Werbefilm von Flumserberg zwei nackte Brüste zu sehen - der Spot sorgte sogar in der Politik für Diskussionen. Flumserberg hat nun den Spot «entschärft». Wie viel nackte Haut ist erlaubt? Und was macht eine Werbung sexistisch? Der «Treffpunkt» sucht Antworten.

Bildlegende: Keystone

Ob im Fernsehen, in Zeitschriften oder auf Plakatwänden: Nackte Tatsachen sind überall zu sehen. In aller Regel nehmen wir das mit einem Achselzucken zur Kenntnis. Immer wieder gibt es aber Werbung, die für Aufsehen sorgt. So zum Beispiel vergangene Woche: Ein Werbefilm der Wintersportdestination Flumserberg zeigte für einen Sekundenbruchteil zwei nackte Brüste.

Nach heftiger Kritik (die Präsidentin der FDP-Frauen, Carmen Walker Späh, liess sich von 20 Minuten online mit den Worten zitieren: «Der Spot ist für mich ein Grund, nicht dort hinzugehen - anscheinend haben die Flumserberge keine besseren Argumente») wurde die entsprechende Szene aus dem Film entfernt.

Zeigt dieser Fall exemplarisch, dass Werbung immer sexistischer wird? Oder ist das ein Sturm im Wasserglas? Im «Treffpunkt» diskutieren Natalie Trummer, Geschäftsleiterin von Terre des Femmes, und Pierre C. Meier, Chefredaktor der «Werbewoche».

Moderation: Ladina Spiess, Redaktion: Stefan Wüthrich