Wie erwachsene Analphabeten die Welt der Schrift kennenlernen

In einem fremden Land ist vieles ein Buch mit sieben Siegeln. Besonders schwer ist die Eingewöhnung für Analphabeten. Im «Treffpunkt» erzählen Menschen, wie sie hier in der Schweiz nicht nur eine neue Sprache, sondern auch erstmals das Lesen und Schreiben lernen.

Hand hält Stift über Notizblock.
Bildlegende: Lesen und schreiben zu lernen ist nicht überall selbstverständlich. keystone

860 Millionen - so viele Menschen weltweit leiden an Analphabetismus: Sie können nicht die kleinste Notiz lesen, geschweige denn sie selber schreiben. Ein schweres Handicap im Alltag. Tausende von ihnen müssen zudem ihre Heimat verlassen und landen beispielsweise in der Schweiz, wo sie an ein weiteres Hindernis geraten: Deutsch.

Lehrerinnen wie Katharina Schwab helfen, diese Hürden zu überwinden. Mit Kursen, die sich an Erwachsene richten, aber auf den Schulbüchern basieren, mit welchen Kinder lesen und schreiben lernen. Im «Treffpunkt» erzählt sie, warum ihre Schülerinnen und Schüler am besten lernen, wenn sie selbständig arbeiten.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Fredy Gasser