Wie sieht die Alp in Zukunft aus?

Die Alp – eine Ur-Schweizer Marke – wandelt sich. So sind statt Milchkühen immer mehr Mutterkühe in den Bergen anzutreffen, hinzu kommt eine fortschreitende Verbuschung des Weidelandes. Diese Entwicklungen sind Thema der Sendung «Treffpunkt».

Mutterkühe und ihre Kälber kurz vor dem Einnachten auf der Weide einer Bündner Alp.
Bildlegende: Immer mehr Mutterkühe statt Milchkühe: Eine sichtbare Veränderung der Schweizer Alpwirtschaft. Keystone

Das Bild von der Kuh auf einer Alpwiese gehört zur Schweiz. Und die Bedeutung der Alp lässt sich auch anhand von Zahlen illustrieren: Sömmerungsweiden machen über 10 Prozent der Landesfläche aus. Doch die Alpwirtschaft erlebt grosse Veränderungen.

Andere Tiere auf der Alp

In den letzten Jahren ist die Zahl der Sömmerungsbetriebe gesunken, die von Wald oder Büschen bedeckte Fläche in den Bergen demgegenüber ist gestiegen. Hinzu kommen Veränderungen hinsichtlich der Tiere: Statt Milchkühen trifft man auf der Alp immer öfter Mutterkühe mit Kälbern an.

Alpwirtschaft im Wandel

Die Sendung «Treffpunkt» spricht mit Hörerinnen und Hörern über die Sorgen und Hoffnungen, welche diese Veränderungen wecken: Wie erleben die Menschen den Wandel der Alpwirtschaft? Begleitet wird die Sendung von Daniel Mettler von der landwirtschaftlichen Beratungszentrale Agridea. Als Alp-Experte kennt er die Herausforderungen und Chancen, welche die Alpen und ihre Besucher in Zukunft erwarten.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Vera Büchi