Wildschweine sind scheu, schlau – und es gibt viel zu viele

Würden Wildschweine nicht gezielt gejagt, wären sie eine nicht mehr kontrollierbare Plage: Bis zum dreifachen des Bestandes pflanzen sie sich innert eines Jahres fort. Gejagt werden sie das ganze Jahr über, aber die wichtigste Jagdzeit ist jetzt, Ende Jahr.

Zwei Wildschweine stehen nebeneinander.
Bildlegende: Wildschweine: Intelligent und schwierig zu jagen. Keystone / Steffen Schmidt

Der «Treffpunkt» nimmt Sie mit auf die Pirsch, führt Sie aber auch zu den strittigen Fragen zur Wildschwein-Jagd: Ist es wirklich sinnvoll, Wildschweine mit Nachtsichtgerät und Zielfernrohr zu jagen – wo doch diese Praxis eigentlich gegen die Jäger-Ethik verstösst? Oder müsste man die restriktiven Auflagen des Gesetzes lockern, damit die Jäger das Schwarzwild effizienter bejagen können?

Der «Treffpunkt» würdigt aber auch das Wesen der Wildschweine: Sie sehen zwar sehr schlecht, dafür riechen und hören sie ausgezeichnet. Sie haben ein erstaunliches Gedächtnis, ein hohes Lernvermögen und ein ausgeprägtes Zeitempfinden.

Sie fragen sich, warum es so viele Wildschweine gibt? Ihnen fehlt ihr einziger natürliche Feind: der Wolf.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Fredy Gasser