Sport, Musik und eine Fernsehikone schlagen sich in die Top 5 TV-Highlights von Comedian und Moderator Stefan Büsser: die emotionalsten, lustigsten und erschreckendsten Momente.
Platz 5: Women’s Euro in der Schweiz
Der Frauenfussball sorgte 2025 in der Schweiz für ein echtes TV-Highlight: Unsere Nati kämpft sich bis ins Viertelfinale und gehört damit zu den Top 8 Europas. Die ausverkauften Stadien leuchten rot‑weiss, und plötzlich kennt jeder die Namen auf den Trikots: Livia Peng, Viola Calligaris, Nadine Riesen, Géraldine Reuteler, Riola Xhemaili – und das ist nicht einmal die Hälfte des Kaders.
Platz 4: Heidi Abel ist eine Schweizer TV-Ikone
Heidi Abel, eine der ersten weiblichen Fernsehstars der Schweiz, war bekannt für ihre natürliche Herzlichkeit und ihren unerschütterlichen Mut. Sie stellte Fragen, die sich sonst niemand getraut hätte – und suchte stets die echte Begegnung mit ihrem Gegenüber. Dieses Prinzip führte sie sogar in ein Löwengehege, wo sie ein Interview führte. Für Heidi Abel galt: Neugier vor Furcht. Genau diese Haltung machte sie zu einer einzigartigen Fernsehpersönlichkeit und zu einem Vorbild in einer Zeit, in der es kaum weibliche Stars im Schweizer Fernsehen gab.
Platz 3: «Happy Day» neu mit Nik Hartmann
Mit dem Comeback von Nik Hartmann kehrt der «verlorene Sohn» zum SRF zurück – und sofort sitzen über 650’000 Menschen vor dem Bildschirm. Nach 86 Sendungen und einer langen, bewegenden Ära verabschiedete sich Röbi Koller im letzten Jahr von «Happy Day». Doch das war nicht das Ende, sondern der Anfang eines neuen Kapitels: Nik bringt seinen eigenen Stil mit, und das Publikum nimmt ihn begeistert auf. «Happy Day» zeigt damit eindrucksvoll, dass Fernsehen funktioniert, wenn das Herz stimmt – mit neuen Gesichtern, neuen Geschichten, aber demselben Ziel: Menschen zu berühren.
Platz 2: Ditaji Kambundji ist «schnell gsecklet»
In Tokio lässt Ditaji Kambundji der Konkurrenz über 100 Meter Hürden keine Chance und wird zur ersten Schweizer Weltmeisterin der Leichtathletik-Geschichte. Ihre Schwester Mujinga ist besonders stolz und freut sich, dass Ditaji das bereits mit 23 Jahren erreicht hat. Und Ditaji selbst bleibt gewohnt bescheiden. Zu ihrem Sieg sagt sie nur: «Ich bin einfach schnell gsecklet und ha jetzt e Goldmedaille.»
Platz 1: Der ESC in Basel
Nemo macht’s 2024 möglich und holt den ESC zurück in die Schweiz – nach Basel. Beim Finale füllten über 6500 Zuschauerinnen und Zuschauer die Basler St. Jakobshalle, und im direkt gegenüberliegenden St. Jakob-Park verfolgten weitere 36’000 Menschen das Finle. Und vielleicht bleibt uns Schweizerinnen und Schweizern vor allem eines im Ohr: der Song «Made in Switzerland» – präsentiert von Sandra Studer, Hazel Brugger und ESC-Ikone Petra Mede.