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Hinter den Hecken Drei Gärten voller Leidenschaft und Persönlichkeit

Ein Blick in drei ganz unterschiedliche Gärten, die viel über ihre Besitzerinnen und Besitzer erzählen: Sie alle eint die Liebe zur Natur, die Faszination für Pflanzen und die enge Verbindung zur Erde. Und eines wird schnell klar: Sie verbringen sehr viel Zeit in ihren Gärten.

Susanne Loosers englischer Garten

In den 1970er-Jahren legte Susanne Loosers Mutter in Windisch (AG) einen klassischen Cottage Garden an – geprägt von einer naturnahen Gestaltung, üppiger Bepflanzung und kleinen Wasserstellen. Nach dem Tod der Mutter übernahm Susanne Looser dieses besondere Erbe. Immer wieder stellt sie sich dabei die Frage: Was soll bewahrt werden, und wo darf sich der Garten verändern?

Susanne ist dankbar für das Erbe. Der Garten bedeutet für sie Freiheit – «aber keine grenzenlose, denn er fordert auch etwas: Es ist ein Geben und Nehmen.» Sie möchte nicht zur «Sklavin des Gartens» werden und geht deshalb gelassen damit um, wenn Bekannte bemerken, er wirke heute etwas wilder als früher.

Gabriel Hess und die alten Sorten

Im bernischen Oberaargau, zwischen Oeschenbach und Ursenbach, liegt Weiler Hofen. Hinter dem Elternhaus pflegt der 22-jährige Gabriel Hess seinen Garten. Er hat sich auf alte und seltene Sorten spezialisiert, die er unter anderem für die Stiftung ProSpecieRara vermehrt.

Gabriels Credo lautet: «Die Vielfalt erhalten und erweitern.» Alte Sorten seien zwar oft robust und widerstandsfähig, hätten jedoch teilweise auch unerwünschte Eigenschaften. Deshalb hält er es für legitim, durch Züchtung Verbesserungen anzustreben.

Noldi und Hampis farbenreicher Garten

Viel Verschiedenes auf kleiner Fläche – das ist der Garten von Hanspeter Burkhard und Arnold Wiesmann. Etwa 1000 Pflanzensorten beherbergen sie bei sich in Erlenbach (ZH). Pflanzensammler Hampi bringt immer wieder Neues und Exotisches in den Garten, sein Partner und Profigärtner Noldi sorgt für Ästhetik.

Inspiration holen sich Hampi und Noldi auf Reisen – und genau das spiegelt sich in ihrem Garten wider. Gleichzeitig ist ihnen wichtig, dass ihr Garten einen ökologischen Nutzen hat: als vielfältige Insel inmitten des Siedlungsgebiet. Entsprechend hat die Natur stets Vorrang – im Herbst bleibt vieles stehen, auch wenn es nicht mehr perfekt aussieht.

SRF 1, Hinter den Hecken, 25.06.2026, 13:05 Uhr ; 

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