Die Gesundheit der Retortenkinder

  • Samstag, 6. März 2010, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 6. März 2010, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 6. März 2010, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 7. März 2010, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 7. März 2010, 4:03 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 7. März 2010, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 7. März 2010, 23:33 Uhr, DRS 4 News

In den letzten 30 Jahren sind weltweit Millionen von Kindern dank künstlicher Befruchtung geboren worden. Diese Kinder entwickeln sich in den allermeisten Fällen völlig normal. Auch im Erwachsenenalter zeigen sich bisher praktisch keine erhöhten gesundheitlichen Risiken.

Das zeigen neueste Untersuchungen.

Weitere Themen:

Wie die Schweiz ihre Spitzenmedizin zentralisieren sollte.

Neues zum Aussterben der Dinosaurier.

Beiträge

  • Kantone streiten um die Spitzenmedizin

    Wer darf was in der Spitzenmedizin? Darüber streiten sich die Schweizer Kantone seit Jahren. Jetzt kommt der Verteilkampf in die heisse Phase. Denn Gremien aus Politikern und Experten sind derzeit dabei, den Kuchen aufzuteilen.

    Bei der Spitzenmedizin geht es nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Renommee. Um besonders prestigeträchtige Gebiete wie etwa die Herztransplantation wird dabei besonders erbittert gerungen.

    Doch es geht um einiges mehr als um die Transplantation von Organen. So sollen auch die Kinderherz-Chirurgie oder die Versorgung von Patienten mit schweren Verbrennungen in Zukunft auf möglichst wenige Spitäler konzentriert werden.

    Katharina Bochsler

  • Was kümmert uns die Natur von gestern?

    Es gibt ihn wahrscheinlich nicht mehr, den Jangtse-Delfin Baiji. Er ist ausgestorben. Was vor wenigen Jahren noch für grossen Aufruhr sorgte, ist heute bereits vergessen. Jüngere Jangtse-Fischer wissen gar nicht mehr, was ein Baiji war.

    Bei uns ist es nicht anders, denn der Mensch vergisst schnell, wenn die Natur sich ändert und ist entsprechend schwer für Landschafts- und Naturschutz zu gewinnen. Denn warum soll er schützen oder gar wiederherstellen, woran er sich gar nicht mehr erinnert.

    Thomas Häusler

  • Künstliche Mehrlingsgeburten müssten nicht sein

    Die Zahl der Schwangerschaften mittels künstlicher Befruchtung steigt. Oft führt die künstliche Befruchtung zu Mehrlingsschwangerschaften, die häufiger zu Komplikationen führen. Das müsste nicht sein, aber unsere Gesetze verlangen das so. 

    Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass auch Sie Familien kennen, die ihr Glück der modernen Reproduktionsmedizin verdanken. Fast zwei Prozent der im letzten Jahr geborenen Kinder in der Schweiz sind in vitro, im Labor, gezeugt worden.

    Und es werden jährlich mehr, die Kurve steigt steil an. Denn immer mehr Paare entscheiden sich immer später zur Familiengründung. Sehr oft aber zu spät für eine Zeugung auf natürlichem Weg. Die moderne Reproduktionsmedizin ist meist die letzte Hoffnung.

    Christian Heuss