3 Mal Olympia in 3 verschiedenen Disziplinen

Georgia Simmerling verkörpert das, was man ein sportliches Multitalent nennt. Und die 27-jährige Kanadierin steht nicht nur für Quantität, sondern auch für Qualität. Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihre Fähigkeiten.

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Ob Ski Alpin, Skicross oder Bahnrad: Sie kann alles

4:49 min, aus sportaktuell vom 14.12.2016

    • 1.
      Im Super-G-Weltcup Rang 29 als Bestresultat
      Ihre erste Leidenschaft gehörte dem Skifahren. Als 21-Jährige durfte Simmerling 2010 bei den Heimspielen in Vancouver erstmals olympische Luft schnuppern. «Eine Ehre» war es, und der 27. Platz verkam dabei vor lauter Glücksgefühlen zur Nebensache. Bei 14 Weltcup-Klassierungen zwischen 2008 und 2011 fuhr sie 1 Mal in die Punkteränge als 29.
      Georgia Simmerling umfährt ein Super-G-Tor. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Georgia Simmerling als Skifahrerin Die Speedspezialistin rast dem Tal entgegen. Imago

    • 2.
      Der nächste Anlauf im Duell «Frau gegen Frau»
      Als Simmerling erstmals in Tuchfühlung mit Skicross kam, «hatte ich das Gefühl, dass dies eher meiner Persönlichkeit entspricht». Also probierte sie auch diese spektakuläre Disziplin aus und ebnete sich dank hartem, angepasstem Training erneut den Weg an die Olympischen Spiele. 2014 in Sotschi war es soweit.
      Georgia Simmerling und 2 andere Fahrerinnen setzen zu einem Sprung an. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Georgia Simmerling als Skicrosserin (links) Auch in ihrer 2. Disziplin schaffte sie es bis an die Olympischen Spiele. Keystone

    • 3.
      Schon wieder eine andere Idee im Kopf
      Mit noch weniger Vorlaufzeit kam sie im August in Rio zu ihrem Debüt an den Olympischen Sommerspielen. Simmerling war Teil des kanadischen Bahnvierers, der hinter Grossbritannien und den USA die Bronzemedaille gewann. «Ein unglaublicher Moment», hielt sie fest.
      Der kanadische Vierer fährt auf der Bahn. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Georgia Simmerling als Bahnfahrerin Mit dem kanadischen Vierer reichte es in Rio zu Bronze. Imago