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Keine NHL-Spieler in Peking
Aus Sport-Clip vom 22.12.2021.
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Corona als Spielverderber Fix: Olympisches Eishockey-Turnier findet ohne NHL-Spieler statt

  • Das Olympische Eishockey-Turnier in Peking wird wegen den steigenden Corona-Zahlen definitiv ohne NHL-Spieler über die Bühne gehen.
  • Das hat die nordamerikanische Profiliga am Mittwochnachmittag bestätigt.
  • Das Schweizer Nationalteam muss an den Olympischen Spielen somit ohne Roman Josi, Timo Meier und Co. auskommen.

Spieler aus der NHL werden ihre Nationalmannschaften an den Olympischen Spielen nicht unterstützen können. Lars Weibel, Direktor der Schweizer Nationalteams, hatte dies bereits am Mittwochmorgen gegenüber Radio SRF 3 angekündigt. Am Nachmittag folgte dann die Bestätigung der NHL.

Grund für den Rückzug der nordamerikanischen Eishockey-Liga sind die steigenden Corona-Fallzahlen und die daraus resultierenden Spielverschiebungen in der NHL. Bislang konnten 50 Partien nicht wie geplant stattfinden.

Nati muss schnell umdenken

Aus sportlicher Sicht sei das sehr enttäuschend, so Weibel. «Es ist schade, dass die weltbesten Spieler nicht in Peking dabei sein können. Und wir bedauern natürlich besonders, dass unsere Jungs aus Nordamerika der Nati nicht helfen können.»

Jetzt gelte es aber sehr schnell umzudenken und das Beste aus dieser Situation zu machen. Etwa zehn Schweizer aus der NHL müssen durch Athleten aus der heimischen und europäischen Ligen ersetzt werden. «Das ist eine grosse Chance für andere, ebenfalls gute Schweizer Spieler», sagt der Nationalteam-Direktor.

Die sportlichen Ziele passt der Verband nicht an. Denn: Alle Nationen sind mit derselben Herausforderung konfrontiert und müssen ebenfalls auf andere Spieler setzen. Es ist nun die Aufgabe von Nationalcoach Patrick Fischer bis am 18. Januar das bestmögliche Schweizer Team zusammenzustellen, das dann in Peking abliefern kann.

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Weibel: «Das Turnier verliert etwas an Strahlkraft»
Aus Sport-Clip vom 22.12.2021.
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Radio SRF 3, Morgen-Bulletin, 22.12.2021, 8:30 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Wir erinnern uns an die letzte B-Olympiade welche die Deutschen ins Finale brachte und dieses Finale fast gegen die Russen gewann. Nein, es wäre nie und nimmer ein 2. Lake Placid 1980 gewesen. Als eine damalige US-Studenten-Mannschaft die Sowjetunion in Best-Besetzung schlug. Nehmen wir es positiv, junge Spieler werden sich zeigen können und Werbung in eigener Sache machen.
  • Kommentar von Christian Jost  (Christian Jost)
    Respektlos wenn man Corona vorschiebt, wenn es erneut ein finanzieller Entscheid ist.

    Ebenfalls nicht akzeptabel ist das IOC, welches die Spiele 2028 doch wieder an die USA vergeben haben, obwohl die US Sportverbände den effektiven sportlichen Gedanken seit Jahren nicht respektiert. Geht auch beim IOC nur um das liebe Geld.

    Schade!!!
  • Kommentar von Alfred Signer  (Giacobbo)
    Kanada und die USA werden sich wie früher mit Auswahlen aus der AHL und Spielern, die sich in Europa und der KHL tummeln, in Szene setzen. Im Verlauf des Turniers werden sie dann sicher immer stärker...
    Warum nicht das Hockey-OS-Turnier als U23-Wettbewerb deklarieren (wie das FB-Turnier der Sommerspiele)?
    Aber dann dafür sorgen, dass an der WM alle Top-Spieler teilnehmen können!