4 Schweizer Siege, nur der ZSC verliert

Der SCB ist nach Anlaufschwierigkeiten in der Champions Hockey League angekommen. Auf die 0:7-Demontage in Trinec (Tsch) am Donnerstag folgte auswärts gegen Tampere ein 5:3-Erfolg. In Ostrava sicherte sich der EV Zug mit einem 5:2 seine ersten Punkte.

Den Bernern ist die Wiedergutmachung geglückt. Nach dem Fehlstart in die europäische Kampagne setzten sie sich beim 15-fachen finnischen Meister mit 5:3 durch.

Auch im 2. CHL-Spiel war das Team von Guy Boucher zu einer Reaktion gezwungen. Denn nach 22 Minuten lag es bereits wieder 0:2 zurück.

Holloway im Hoch

Mit einer Willensleistung konnten die Berner die Partie drehen. Nach 28 Minuten hatten sie das Skore egalisiert. Ein Doppelschlag am Ende des 2. Drittels innert 24 Sekunden machte aus dem 2:2 eine 4:2-Führung. Der kanadische Neuzuzug Bud Holloway hatte bei den ersten vier Toren, die jeweils im Powerplay fielen, seinen Stock im Spiel. Nach dem 2:1-Anschlusstreffer steuerte er noch drei Vorlagen bei.

Zug: Klarer Erfolg

Zug setzte in der Gruppe H ebenfalls zur Korrektur an. Bezogen die Zentralschweizer zum Auftakt noch eine unglückliche 1:2-Niederlage, gewannen sie nun beim tschechischen Traditionsklub Vitkovice Steel mit 5:2. Im 2. Abschnitt stellten Robbie Earl und Tim Ramholt mit den ersten beiden Treffern die Weichen auf Sieg.

Freiburg: Kein erneuter Einbruch

Fribourg-Gottéron bezwang die Berliner Eisbären vor Heimpublikum mit 6:3. Im Gegensatz zu vor 2 Tagen, als die Zähringer nach einer 3:1-Führung dem schwedischen Team Djurgarden den Sieg noch hatten überlassen müssen (4:5 n.V.), konnten sie ihre Leistung durchziehen. Mit einem Zwischenspurt zwischen der 30. und 39. Minute erarbeiteten sich die Freiburger gegen den DEL-Rekordmeister eine 3:0-Führung, Greg Mauldin traf dabei doppelt. Auf das 3:1 und 4:2 konnten die Gastgeber jeweils gleich prompt wieder reagieren.

Genf: Noch makellos

Als einziges Schweizer Team hat Genf-Servette nach 2 CHL-Runden das Punktemaximum auf dem Konto. Den Romands gelang gegen Villach (Ö) mit einem 4:2 die Bestätigung des Startsieges. Dabei machte das Team von Headcoach Chris McSorley einen 0:2-Rückstand wett.

ZSC: Niederlage in der Overtime

Nach 36 Sekunden in der Verlängerung war der Widerstand der ZSC Lions, dem Sieger des CHL-Vorgänger-Formats im Jahr 2009, gegen Färjestad gebrochen. Milan Gulas düpierte Urban Leimbacher im Zürcher Tor. Die Schweden bejubelten damit im Hallenstadion einen 3:2-Erfolg. In der offiziellen Spielzeit hatte Chris Baltisberger (35./50.) zweimal den Ausgleich erzielt.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 23.08.14 19:00 Uhr