Kloten nicht effizient genug

Als sechster Schweizer Klub haben auch die Kloten Flyers die Champions Hockey League in Angriff genommen. Gegen Jönköping setzte es eine 2:3-Auswärtsniederlage ab, die nicht zwingend gewesen wäre.

Martin Gerber kassiert ein Tor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Martin Gerber Der Routinier im Klotener Tor musste sich dreimal bezwingen lassen. Keystone (Archiv)

Das Powerplay machte den Unterschied zugunsten des 4-fachen schwedischen Meisters, bei dem der erst 18-jährige Schweizer Nationalspieler Kevin Fiala ein Aktivposten war.

Praplan als Versprechen

Nach dem verlorenen Startdrittel verspürten die Klotener Aufwind und waren spielbestimmend. In der 24. Minute glich Vincent Praplan mittels herrlicher Direktabnahme zum 1:1 aus. Der aus Kanadas Juniorenliga zurückgekehrte 20-Jährige wurde am nahen Pfosten von Peter Guggisberg – auch er ist neu im Team – lanciert.

Dass die Zürcher unmittelbar vor der zweiten Pause erneut in Rückstand gerieten, war auch die Quittung dafür, dass sie zuvor ein 5-minütiges Überzahlspiel ungenutzt verstreichen liessen. Jönköping stellte sich im Powerplay klar effizienter an. Bei allen 3 Treffern sass ein Klotener auf der Strafbank.

Auf das 1:3 (52.) konnte Praplan nur eine Zeigerumdrehung später mit seinem 2. Treffer reagieren. Mehr lag für die Zürcher nicht mehr drin.