ZSC und SCB verlieren – Freiburg einziger Schweizer Halbfinalist

Die ZSC Lions (2:3 bei Växjö) und der SC Bern (1:4 in Prag) sind im Viertelfinal der Champions Hockey League ausgeschieden. Freiburg verteidigte das 5:2 aus dem Hinspiel gegen Vitkovice souverän und kämpft um den Finaleinzug.

  • Schweizer Halbfinal-Duell geplatzt: ZSC verliert bei Växjö trotz 2:0-Führung, Bern geht in Prag 1:4 unter
  • Freiburg zieht mit dem Gesamtskore von 8:4 in den Halbfinal ein
  • Die Halbfinals lauten: Freiburg-Frölunda und Växjö-Prag

Die Lage sah vor allem bei den Zürchern bis zur 33. Minute sehr gut aus. Der ZSC führte bei Växjö dank den Treffern von Patrick Geering und Robert Nilsson im 1. Drittel mit 2:0 und steuerte dem Halbfinal entgegen. Doch daraus wurde nichts.

Entscheidender Gegentreffer 210 Sekunden vor Schluss

Die Schweden konnten das Spiel noch drehen. Matchwinner war Calle Rosen, der 140 Sekunden vor der 2. Pause das 2:2 erzielte und 3:30 Minuten vor dem Ende für die Entscheidung sorgte. Der ehemalige ZSC-Ausländer Cory Murphy hatte das Siegtor vorbereitet.

Bern schlägt sich in Prag praktisch selbst

Nach einem torlosen 1. Drittel machte sich Bern das Leben in Prag mit Strafen, einem Lapsus von Keeper Leonardo Genoni und einem Shorthander selber schwer:

  • 31. Minute: Sparta Prag geht in Überzahl in Front
  • 36. Minute: Genoni lässt die Scheibe aus einem praktisch unmöglichen Winkel passieren und ermöglicht Sparta das 2:1.
  • 38. Minute: Das Heimteam erhöht in doppelter Überzahl auf 3:1.
  • 49. Minute: Bern kassiert einen Shorthander zum 1:4 – die Partie ist definitiv entschieden.

Tristan Scherwey konnte für die Berner 39 Sekunden nach dem 0:1 lediglich zwischenzeitlich ausgleichen. Damit kommt es nicht zum Schweizer Duell im Halbfinal. Statt ZSC - SCB heisst es nun Växjö - Prag.

Rathgeb: «Haben im 3. Drittel etwas nachgelassen»

1:28 min, vom 13.12.2016

Gottéron souverän

Überhaupt nichts anbrennen liess Fribourg-Gottéron. Das NLA-Schlusslicht gewann gegen Vitkovice aus Tschechien auch das Rückspiel (3:2) und setzte sich mit dem Gesamtskore von 8:4 durch.Nach 25 Minuten und den Toren von Andrej Bykow, Yannick Rathgeb und Greg Mauldin führte das Heimteam bereits 3:1.

Sprunger spielt erneut gross auf

Einen weiteren grossen Auftritt zeigte Julien Sprunger, der beim 5:2-Sieg im Hinspiel 3 Tore erzielt hatte. Der 30-Jährige leistete zu jedem Treffer die Vorarbeit. Im Kampf um den Finaleinzug trifft Freiburg auf Frölunda, das sich im schwedischen Duell gegen Linköping durchsetzte.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.12.2016, 20:00 Uhr