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Anpassung des Modus Overtime statt Penaltyschiessen bei WM-Final

Der Eishockey-Verband hat entschieden, dass der Weltmeister nicht mehr im Shootout erkoren werden soll.

Leonardo Genoni muss den Puck passieren lassen, Filip Forsberg dreht sich ab zum Jubeln.
Legende: Keine solche Szenen mehr im WM-Final Leonardo Genoni musste sich im Penaltyschiessen geschlagen geben. Keystone

Der Eishockey Weltverband (IIHF) hat ein neues Overtime-Format bei Weltmeisterschafts-Endspielen beschlossen. Finalspiele, die nach 60 Minuten unentschieden stehen, werden nicht mehr durch ein Penaltyschiessen entschieden.

Ab der WM 2019 in der Slowakei werden 20-minütige Verlängerungen im 3-gegen-3-Format gespielt. Wer zuerst ein Tor schiesst, ist Weltmeister. Dies beschloss der IIHF an einer Council-Sitzung in Zürich.

Ganz abgeschafft wurde das Shootout allerdings nicht: In der Gruppenphase käme es nach 5-minütiger Verlängerung zum Penaltyschiessen, in der K.o.-Runde nach maximal 10-minütiger Overtime.

Kein Schweizer Déjà-vu

Die Schweiz unterlag heuer im WM-Final Schweden noch nach dem alten Modus. Das Team von Trainer Patrick Fischer verlor auf dramatische Art und Weise 2:3 n.P. Ein Déjà-vu würde es also nicht geben – stattdessen würde in Zukunft der «Sudden Death» entscheiden.

Legende: Video Wie die Schweiz im WM-Final 2018 gegen Schweden verlor abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus sportlive vom 20.05.2018.

7 Kommentare

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