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Seger und Streit in die Hall of Fame aufgenommen
Aus sportaktuell vom 04.02.2020.
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Grosse Ehre für die Schweizer Streit und Seger in die Hall of Fame aufgenommen

Mark Streit und Mathias Seger bekommen einen Platz in der Hall of Fame der IIHF. Das kommunizierte der internationale Eishockey-Verband am Dienstag.

Streit: 12 Jahre in der NHL

Streit bestritt ab 2005 insgesamt 820 Spiele (34 davon in den Playoffs) in der NHL für die Montreal Canadiens, die New York Islanders, die Philadelphia Flyers und die Pittsburgh Penguins, mit denen er 2017 den Stanley Cup gewann. In der NHL brachte er es auf 449 Skorerpunkte (15 davon in den Playoffs).

Vor seinem Nordamerika-Abenteuer hatte der frühere SCB-Junior Streit in der Schweiz für Gottéron, den HC Davos und die ZSC Lions gespielt. In der Lockout-Saison war er für den SC Bern im Einsatz.

Die IIHF beschreibt Streit als (bis heute) besten Schweizer Spieler aller Zeiten und als «wahren Superstar».

Seger: 16 WM-Teilnahmen mit der Schweiz

Anders als Streit war Seger nicht für seine offensive Durchschlagskraft bekannt. Viel mehr machte sich der mittlerweile 42-Jährige mit ehrlicher und zuverlässiger Defensivarbeit einen Namen. Sein National-League-Debüt gab Seger in der Saison 1996/97 bei Rapperswil-Jona. 3 Jahre später folgte der Wechsel zu den ZSC Lions, bei denen Seger seine Karriere nach 19 Spielzeiten 2018 beendete.

International brachte es «Segi» auf 16 Teilnahmen an einer WM. 2013 führte der Verteidiger die Schweiz in Stockholm als Captain zu WM-Silber. Mit 106 WM-Spielen ist er aktuell die Nummer 7 in der ewigen Liste.

7 Schweizer in der Ruhmeshalle

Nach der Aufnahme von Streit und Seger werden 7 Schweizer Spieler in der Hall of Fame der IIHF sein. Die übrigen grossen Namen aus der Vergangenheit sind Ferdinand und Hans Cattini, Bibi Torriani, César Lüthi und Jakob «Köbi» Kölliker.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 04.02.2020, 16:30 Uhr

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