U20-WM: Klubs ermöglichen Talenten ihren Traum

Am kommenden Montag beginnt in Kanada die U20-WM. Den Schweizer Spielern bietet sich die Gelegenheit, sich im grossen Schaufenster zu präsentieren. Die NLA-Klubs nehmen die Absenzen mehrheitlich gerne in Kauf.

Joren van Pottelberghe wehrt einen Schuss ab. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schweizer Rückhalt Joren van Pottelberghe. EQ Images

Vom 26. Dezember bis zum 5. Januar messen sich in Montreal und Toronto die besten Junioren der Welt an der U20-WM. Die Titelkämpfe in Kanada werden von der Eishockey-Welt genau verfolgt, zahlreiche NHL-Scouts halten Ausschau nach den grössten Talenten.

In diesem Jahr ist für die jungen Spieler aber nicht nur das grosse Schaufenster reizvoll. In Kanada ist das Interesse am Turnier riesig, zahlreiche Spiele werden ausverkauft sein. Bei Fassungsvermögen der Stadien von 20'000 Zuschauern und mehr ist eine fantastische Stimmung garantiert.

Klubs profitieren von den WM-Erfahrungen der Spieler

Die Schweizer U20-Nati reiste bereits vor einer Woche nach Nordamerika. Verschiedene NLA-Klubs müssen damit auf Spieler verzichten. So fehlt beispielsweise den ZSC Lions Verteidiger Jonas Siegenthaler oder dem HC Davos Goalie Joren van Pottelberghe.

Die Absenzen sorgen bei den Vereinen aber nicht wirklich für Ärger. Im Gegenteil setzt man darauf, dass die Spieler von der WM profitieren und damit schliesslich auch der Klub. Auch der von Verletzungssorgen geplagte EHC Kloten legte Serge Weber keine Steine in den Weg. Man wolle den Traum des Spielers auf keinen Fall zum Platzen bringen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Sportgespräch, 20.12.16, 06:20 Uhr