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11. Runde National League Lugano gewinnt emotionsgeladenes Derby – Zug neuer Leader

  • Lugano entscheidet das Tessiner Derby mit 4:3 nach Penaltyschiessen für sich.
  • Zug steht nach einem spektakulären 5:4 nach Verlängerung über Servette neu an der Tabellenspitze.
  • Bern schlägt die Lakers 4:1 und fährt den 3. Saisonsieg ein.
  • Die ZSC Lions gewinnen auch dank Denis Malgin gegen Lausanne, die SCL Tigers unterliegen Freiburg.

Ambri - Lugano 3:4 n.P.

Auch im 7. Anlauf hintereinander gelang es Ambri nicht, das Tessiner Derby zu gewinnen. Die Entscheidung zugunsten Luganos fiel jedoch erst im Penaltyschiessen. Mark Arcobello und Luca Fazzini verwerteten ihre Versuche abgebrüht. Letzterer war die Figur des Abends: Zwei Treffer waren ihm in der regulären Spielzeit gelungen, in der Verlängerung hatte er zudem nur den Pfosten getroffen. Der Ambri-Punktgewinn indes ist nicht gestohlen. Die Leventiner kämpften sich nach einem 1:3-Rückstand im 3. Drittel zurück. Daniele Grassi (43.) und Zaccheo Dotti (50.), der bereits das erste Tor in der neuen Valascia geschossen hatte, liessen die Gotthard-Arena erzittern.

Zug - Servette 5:4 n.V.

38 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit hatte Servette bei der Neuauflage des Playoff-Finals vom letzten Frühling noch 2:4 in Rückstand gelegen. Doch Joël Vermin 47 Sekunden vor Schluss und Daniel Winnik 9 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende glichen für die Genfer tatsächlich noch aus. In der Overtime war es dann der Schwede Christian Djoos, der den Zugern doch noch den 7. Sieg gegen die Genfer in Folge und damit die Tabellenführung vor dem spielfreien Biel sicherte. Winnik hatte Servette bereits nach 63 Sekunden in Führung gebracht. Dario Simion drehte die Partie mit zwei Treffern aber noch vor der ersten Sirene. Der Zuger Stürmer war es auch, der beim Stand von 3:1 vor dem leeren Tor sündigte und damit die Tür für die Genfer noch nicht zuschlagen konnte.

Bern - Lakers 4:1

Nach 5 Siegen in Folge müssen die Lakers erstmals wieder als Verlierer vom Eis. Bereits in der 6. Minute legte Bern mit dem Treffer von Kaspars Daugavins die Basis zum Sieg. Zwar kamen die St. Galler, die im Startdrittel noch klar unterlegen waren, nach der ersten Pause besser auf. Doch Ramon Untersander (31.) und Cory Conacher (34.) bremsten den Schwung der «Rosenstädter» mit einem SCB-Doppelschlag. Der Kanadier traf nach einer traumhaften Kombination über Colin Gerber und Simon Moser sehenswert. Sandro Zanggers Anschlusstreffer (38.) brachte die Hoffnung noch einmal zurück, doch Simon Berger (51.) tütete den 3. Berner Sieg in dieser Saison endgültig ein.

Tigers - Freiburg 1:3

Nach einem ereignisarmen Start in die Partie war es Langnaus Harri Pesonen, der im 4-gegen-4 den ersten Treffer markierte (18.). Wenige Minuten zuvor war Jules Sturmys Treffer aberkannt worden, weil er Freiburg-Goalie Connor Hughes behindert haben soll. Im 2. Abschnitt zeigten sich die Freiburger offensiver. Mit Erfolg: Nach mehreren Chancen glich Samuel Walser 2 Minuten vor der 2. Sirene mittels Nachschuss aus. Die Partie entschied Nathan Marchon durch ein sehenswertes Tor. Er zog alleine auf Tigers-Goalie Robert Mayer los und verlud diesen mit einer gekonnten Körpertäuschung (49.). Mauro Jörg setzte 7 Minuten danach den Schlusspunkt. Damit erzielte die Linie um die Angreifer Walser, Marchon und Jörg alle Tore zum verdienten Gottéron-Sieg.

SRF zwei, powerplay, 01.10.2021, 22:15 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Was heisst hier der Punkt von Ambri ist nicht gestohlen, der Sieg von Lugano war sehr glücklich. Dass Lugano nicht verlor hat mit der Leistung von Schlegel zu tun. Ambri über weite Strecken besser als fas teure Millionario Team von Mantegazza. Erstaunlich dass Mc Sorley hier noch kein wirkliches Spitzenteam geformt hst und erst 16 Pkt nach 10 Spielen hat. Lugano wird wohl auch dieses Jahr, einmal mehr, entäuschen. Preis Leistung stimmt einfach nicht bei Lugano, Stars geniessen fas Dolce Vita.