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Hans Kossmann soll den SCB in die Playoffs führen
Aus Sport-Clip vom 29.01.2020.
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Der neue Trainer des SC Bern Kossmann weiss, wie Feuerwehrmann geht

Berns neuer Trainer Hans Kossmann ist in der Hauptstadt angekommen und steht gleich vor 2 kapitalen Partien.

Der SC Bern steht in der Woche der Wahrheit – und es geht Schlag auf Schlag. Am Dienstag wurde die Entlassung von Trainer Kari Jalonen und die Verpflichtung seines Nachfolgers Hans Kossmann bekanntgegeben. Am Mittwoch traf der Kanada-Schweizer aus Vancouver in der Schweiz ein und leitete am Nachmittag bereits das 1. Training.

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Kossmann: «Wir müssen hart arbeiten, denn es wird nicht einfach»
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2 Tage hat Kossmann Zeit, um sein neues Team auf die beiden kapitalen Partien im Kampf um die Playoffs vorzubereiten. Denn am Freitag in Ambri und tags darauf im Heimspiel gegen die SCL Tigers geht es für den SCB um die Playoff-Teilnahme. Versagt der amtierende Meister gegen die direkten Konkurrenten, sieht es zappenduster für die Berner aus.

Ich kann keine Wunder vollbringen. Aber mein Vorteil ist, dass ich frischer bin als die anderen Trainer.

Kossmann soll es also richten und den SCB in die Playoffs führen. Und der 57-Jährige weiss, wie man ein Krisenteam managt. Ende 2017 hatte Kossmann die ZSC Lions übernommen und im letzten Moment in die Playoffs geführt. Ein paar Wochen später wurde er mit den Zürchern Meister. Etwas, das der SCB-Verwaltungsrat Jalonen nicht zutraute.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf wird von Kossmann in Bern die erfolgreiche Titelverteidigung kaum erwartet, das Erreichen der Playoffs hingegen schon. «Ich kann keine Wunder vollbringen. Aber mein Vorteil ist, dass ich frischer bin als die anderen Trainer», sagte er nach der 1. Trainingseinheit mit seinem neuen Klub.

Es braucht vielleicht nur eine Initialzündung, um die Mannschaft in eine neue Richtung zu lenken.

Er betonte allerdings, auf ein komplett intaktes Team gestossen zu sein. «Bern war das beste Team in den letzten 4 Jahren. Wir haben viele Gewinner in der Mannschaft», sagte er. Dass die Aufgabe keine einfach werden wird, ist ihm bewusst. Er meinte aber, dass es manchmal gar nicht viel brauche, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

«Ich kann nicht alles auf den Kopf stellen. Wir arbeiten an ein paar Details. Und ich gebe den Spielern einen neuen Rhythmus. Es braucht vielleicht nur eine Initialzündung, um die Mannschaft in eine neue Richtung zu lenken», so Kossmann.

Der SCB muss definitiv den Turbo zünden, um die Playoffs zu erreichen. Und dann ist unter Feuerwehrmann Kossmann wieder alles möglich.

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Chatelain: «Kossmann soll eine positive Energie ins Team bringen»
Aus Sport-Clip vom 29.01.2020.
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Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 29.01.2020, 18:45 Uhr

sta

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Bucher  (Farbenfroh)
    Es gibt Trainer die kommen von ihrem Ruf einfach nicht los. Und Journalisten verfestigen es noch. Kossmann hat unbestritten seine Qualitäten. Auch wenn es letzte Saison in der selben Rolle bei Wolfsburg in der DEL nicht geklappt hat. Ich würde es ihm gönnen, wenn er es schaffen würde. Ehrlicher weise hätte ein SCB in den Playouts auch seinen Reiz. Solche Konstelationen sind auch das Salz im Spielbetrieb.
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Nach dem 1/4 Finale ist ohnehin für den SCB Feierabend. Der SCB ist ohnehin nicht mehr Top, Dazu ein komplett veraltest Stadion. Viel zu wenig Sitzplätze. Nur nAmbri spielt noch in einem älteren, aber die neue Halle ist bereits in Planung
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      In Bern haben sie seit den Erfolgen von YB das Gefühl, sie seien die Grössten. Schaut man genauer, stellt man fest, dass da nichts gewachsen ist, sondern mit Geld nachgebessert wurde (YB) oder man hat lange vom Mythos gelebt (SCB). Dabei ist vieles im argen. YB hat kein Trainingszentrum, so ist keine ernsthafte Nachwuchsförderung möglich. Und der SCB hat eine Bruchbude als Stadion und ein Kader, das falsch zusammengestellt wurde. Der SCB ist nicht mehr konkurenzfähig.
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    2. Antwort von Niklaus Helbling  (mous21)
      ...veraltetes Stadion...?! ...höchster zuschauer durchschnitt europas! Einzigartige Stimmung von "der Wand"! Zuwenig sitzplätze..?! ...sitzend Eishockey kann man vor dem Fernseher schauen...!
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    3. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      @Gebauer: "Die Berner hätten das Gefühl sie seien die Grössten"... Das von einem Zürcher zu hören macht diesen Satz schon surreal. Wenn man sich mit Zürchern unterhaltet könnte man meinen die Welt sei dort erfunden worden... Die Berner waren wohl nicht die Grössten aber letzte Saison im Eishockey und Fussball sicherlich die Erfolgreichsten ;-) Und ja, auch der ZSC wird wieder einmal straucheln, und sich mit den Playouts rumschlagen müssen, vom FCZ ganz zu schweigen.
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