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Die 3 umstrittenen Aktionen Wie hätten Sie als Schiedsrichter entschieden?

Im 4. Final-Spiel zwischen Bern und Zug waren gleich mehrere Spielsituationen umstritten.

Szene 1: Klingberg wird auf die Strafbank geschickt

Legende: Video Szene 1: Die Strafe gegen Carl Klingberg abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus sportlive vom 18.04.2019.

Es läuft die 24. Minute. Zug spielt bereits in Unterzahl, als Carl Klingberg Jan Mursak mit dem Stock am Abschluss hindert. Das Schiedsrichtergespann schickt den Schweden auf die Strafbank und die Berner schlagen daraus Kapital. Das 1:0 fällt im anschliessenden Powerplay durch Gaëtan Haas.

  • SRF-Experte Christian Weber: «Klingberg berührt ihn nur leicht und begeht keinen Stockschlag, das ist für mich keine Strafe. Ich hätte es laufen lassen.»

Szene 2: Roes Treffer zum 1:1 wird nicht gegeben

Der Berner Thomas Rüfenacht sitzt wegen übertriebener Härte in der Kühlbox, das Zuger Powerplay läuft gut. Auf der rechten Seite wird Garrett Roe freigespielt, sein Schuss sitzt. Doch vor dem Tor berührt Dennis Everberg SCB-Goalie Leonardo Genoni. Das Schiedsrichter-Gespann gibt den Treffer wegen Torhüter-Behinderung nicht.

  • SRF-Experte Weber: «Für mich wurde Genoni nicht behindert. Everberg wird in den Torraum gestossen und will dann weg. Er kann sich ja nicht in Luft auflösen. Eine ganz heikle Situation, aber ich hätte den Treffer gegeben.»

Szene 3: Haas trifft zum 2:0, das Tor zählt

Legende: Video Szene 3: Das Tor von Gaëtan Haas zum 2:0 abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
Aus sportlive vom 18.04.2019.

Dem Berner gelingt sein zweiter persönlicher Treffer des Abends. Die Schiedsrichter schauen sich das Tor noch einmal im Video an. Doch alles was sie sehen, ist, dass Matthias Bieber vor dem Tor den Stock von Zugs Miro Zryd festhält. Der Stürmer behindert Tobias Stephan im EVZ-Kasten aber nicht. Das Problem dabei: Das Vergehen dürfen sie nachträglich nicht mehr ahnden. Der Treffer zählt deshalb.

  • SRF-Experte Weber: «Eigentlich müssten das 2 Minuten wegen Stockhaltens gegen Bieber sein. Die Schiedsrichter haben das sicher gesehen, aber das spielt keine Rolle. Das ist ein klares Tor.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.04.19, 19:40 Uhr

37 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    Liebes SRF, wenn ihr schon die spielentscheidenden Strafen thematisieren wollt, dann macht dies doch wenigstens fair! Die Zuger Strafe, welche zum 1:0 geführt hat diskutieren und die Berner Strafe, welche zum 1:2 geführt hat nicht? Die Strafe von Klingberg ist genau so kreativ ausgelegt wie die Strafe gegen Rüfenacht...
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  • Kommentar von Stephan Kiener  (stepcom)
    Als neutraler Eishockeyfan staune ich über die emotionalen Kommentare. Und über die unterschiedlichen Medienberichte. Daniel Germann auf NZZ online hat als Einziger das Geschehen treffend und sachlich beschrieben: Starker EV Zug aber viel zu wenig effizient, Genoni hervorragend, Bern gelassen bleibend, sich nicht aus der Bahn werfen lassend. Schiri-Entscheide waren auf beiden Seiten diskutabel. Aber das war nicht entscheidend, sondern die Effizienz im Abschluss.
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  • Kommentar von Reto Gurtner  (reto66)
    Was macht Everberg so scheinheilig im Torraum? provozieren,elegant eine Pirouette drehen,und mit dem Schlittschuh Genoni am verschieben hindern!Der Schiri ist zwei Meter daneben und sieht dass, Richtiger Entscheid sogar zwei Minuten Everberg für Torhüter Behinderung.SRFhat komplett die Zugerbrille an,und sieht nur dass,wo man sich wünscht gesehen zuhaben.Am samschti isch de fertig u chü de dr ganz summer wittergrännä!
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