Kevin Schläpfer triumphiert bei Rückkehr nach Biel

Der EHC Kloten schenkt seinem Trainer Kevin Schläpfer zum Geburtstag einen 3:0-Sieg gegen Biel. Bern und Genf gewinnen ihre Derbys, Zug und Ambri siegen auswärts.

  • Kevin Schläpfer wird in Biel doppelt beschenkt: Wieder ein Sieg nach zuletzt 4 Niederlagen.
  • Bern deklassiert im Zähringer-Derby Freiburg, Genf gewinnt das Léman-Derby gegen Lausanne.
  • Zug und Ambri feiern in Lugano und Davos Auswärtssiege.

EHC Biel - EHC Kloten 0:3

Kevin Schläpfer kehrte ausgerechnet an seinem Geburtstag zu seinem Ex-Klub Biel zurück. Unterwegs wurde ihm die Nervosität durch die Verspätung wegen des Staus genommen. Das lange Sitzen im Car machte sich bei den Kloten-Spielern aber nicht bemerkbar. Nach 14 Sekunden traf Vincent Praplan bereits zur Führung für die Gäste. Denis Hollenstein tunnelte im 2. Drittel Jonas Hiller und erhöhte auf 2:0.

Für den Aufreger der Partie sorgte Kloten-Goalie Luca Boltshauser. Bei einer Abwehraktion stellte er Biels Marco Maurer ein Bein. Dieser flog mit dem Kopf voran in die Bande und musste behandelt werden. Die Schiedsrichter schickten Boltshauser unter die Dusche, Dennis Saikkonen übernahm seinen Platz.

Video «Maurer knallt in die Bande – Boltshauser muss unter die Dusche» abspielen

Maurer knallt in die Bande – Boltshauser muss unter die Dusche

1:07 min, vom 24.11.2017

Fribourg-Gottéron - SC Bern 2:7

Das Zähringer-Derby bot viele Tore und Emotionen. Der SCB behielt allerdings zu jeder Zeit die Oberhand. Eine frühe Führung der Berner glich Freiburgs Kilian Mottet mit einem schönen Solo aus. Simon Bodenmann, Mason Raymond und Andrew Ebbett per Shorthander stellten die Kräfteverhältnisse wieder her. Jim Slater und Justin Krueger sorgten mit einer Prügelei für beste Derbystimmung. Die Gäste aus der Hauptstadt hatten ihre Torproduktion noch nicht eingestellt. Raymond erzielte noch zwei weitere Tore und komplettierte seinen Hattrick, Bodenmann netzte noch zum zweiten Mal ein.

Video «Krueger und Slater geben sich Saures» abspielen

Krueger und Slater geben sich Saures

0:47 min, vom 24.11.2017

HC Davos - HC Ambri-Piotta 2:7

Ambri gelang in Davos der ideale Start. Nach 5 Minuten lagen die Tessiner dank Toren von Lukas Lhotak und Elias Bianchi 2:0 vorne. Arno Del Curto war gezwungen, ein frühes Timeout zu nehmen. Seine Worte schienen zu wirken. Der HCD antwortete mit Enzo Corvi und Fabian Heldner und glich die Partie vor der ersten Drittelssirene wieder aus. Doch kaum war die Pause vorbei, lagen die Bündner schon wieder zurück. Ambri stellte durch Marco Müller und Dominik Kubalik innerhalb von 2 Minuten den alten Zweitore-Vorsprung wieder her. Für die Bündner wurde es nur noch schlimmer. Ambri kannte keine Gnade und erhöhte bis zum Schluss auf 7:2.

HC Lugano - EV Zug 2:5

Zug gewann zuletzt 3 Spiele in Folge und nahm den Schwung mit nach Lugano. Nach 22 Minuten führten die Zentralschweizer mit 3:0. Lugano fand danach besser ins Spiel. Maxim Lapierre brachte die Tessiner mit zwei Toren wieder heran. Den zweiten Treffer erzielte der Kanadier sogar in Unterzahl. Viktor Stalberg stoppte im Powerplay dann die Aufholjagd der Gastgeber und traf zum 4:2. Der Schwede setzte mit seinem zweiten Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt unter die Partie.

Lausanne HC - Genf-Servette 1:3

Im Gegensatz zu den anderen Partien mussten die Zuschauer in Lausanne lange auf den ersten Treffer warten. Nick Spaling eröffnete das Skore kurz nach Beginn des 2. Drittels mit einem Powerplaytor für die Genfer. Lausanne lieferte die Antwort kurz nach dem Start des 3. Drittels ebenfalls im Powerplay: Jonas Junland traf. Genf sicherte sich am Ende den Derby-Sieg dank den Toren von Kay Schweri und Jeremy Wick.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 24.11.2017, 22:15 Uhr