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Zusammenfassung Schweiz - Schweden
Aus Sport-Clip vom 25.05.2021.
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Chancenlos im 3. WM-Spiel 0:7 – Schweiz gerät gegen Schweden unter die Räder

  • Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt Schweden an der WM in Riga mit 0:7.
  • Es ist die 1. Niederlage im 3. Spiel des laufenden Wettbewerbs.
  • Die Nati wartet somit weiter auf den ersten Sieg gegen Schweden an einer Weltmeisterschaft seit 2013.

Die Schweizer Erfolgswelle an der Eishockey-WM in Riga wurde jäh gebrochen. Nach 2 souveränen Siegen gegen Tschechien (5:2) und Dänemark (1:0) wurde die Nati im 3. Duell von Schweden mit 0:7 zerlegt.

Schweden nutzen Freiraum

Die Niederlage war auch in dieser Höhe verdient und zeichnete sich bereits im Startdrittel ab. Ein Doppelschlag innert 85 Sekunden der Schweden zog dem Team von Patrick Fischer schon früh den Stecker: Jesper Fröden (9.) und Adrian Kempe (10.) profitierten bei ihren Treffern davon, dass die Schweizer zu wenig konsequent verteidigten.

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Schwedens Doppelschlag im Startdrittel
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Schweizer Defensive überrumpelt

«Hartes Forechecking und dann mit viel Zug nach vorne», lautete die Vorgabe von Trainer Fischer. Doch zu häufig konnten «Tre Konor» ohne grosse Gegenwehr in die Schweizer Zone gleiten und Torgefahr ausüben.

Als Konsequenz dessen wussten sich die Schweizer häufig nur mit Strafen zu wehren, welche die Equipe von Johan Garpenlöv gnadenlos auszunutzen wusste: Sowohl beim 3:0 als auch beim 5:0 sass (mindestens) ein Schweizer auf der Strafbank.

Nackenschlag für Genoni

Einen unerfreulichen Abend erlebte insbesondere Goalie Leonardo Genoni. Der sonst so sichere Rückhalt präsentierte sich alles andere als sattelfest und wurde nach etwas mehr als Spielhälfte und dem 4. Gegentor von Fischer erlöst.

Aber auch Melvin Nyffeler, Genonis Ersatz, war dem Offensivdrang der entfesselten Skandinavier nicht gewachsen: 3 Mal musste auch er hinter sich greifen.

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Das Tor, das Genonis Arbeitstag beendete
Aus Sport-Clip vom 25.05.2021.
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Chance zur Schweizer Führung

Die Partie hätte möglicherweise einen anderen Weg einschlagen können. Nach nur 12 Sekunden hatte sich Andres Ambühl in seinem 110. WM-Spiel eine Strafe gegen Schweden erkämpft; im folgenden Powerplay schrammte Philipp Kurashev am Schweizer Führungstreffer vorbei.

Wenngleich die Nati durch einen Lattenschuss von Enzo Corvi (17.) sowie zwei hochkarätigen Chancen von Ramon Untersander (21.) und Grégory Hofmann (24.) aufhorchen liess, agierte sie sowohl offensiv als auch defensiv auf tiefem Niveau.

Jetzt wartet die Slowakei

Den Schweden, welche die ersten zwei Partien in Riga verloren hatten, kam diese Flaute entgegen. Sie konnten sich den Frust von der Seele schiessen und die Siegesserie gegen die Schweiz an Weltmeisterschaften auf 8 Spiele ausbauen. Zuletzt behielt die Nati in der Gruppenphase 2013 in Stockholm die Oberhand.

Nach einem Ruhetag geht es für das Fischer-Team am Donnerstag mit der Partie gegen die Slowakei (15:15 Uhr live auf SRF zwei) weiter.

SRF zwei, sportlive, 25.05.2021, 19:00 Uhr;

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77 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Nur so nebenbei, bei den Deutsche wird nach so einem Ausrutscher ganz anders reagiert, da gibt es Schelte!
  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Wer sich 0:7 abschlachten lässt ist nicht würdig den WM-Titel zu gewinnen. Mindestens 4 der 7 Tore darf ein WM-Turnier-Torhüter nicht einfangen, bzw. waren haltbar. Der Schwedische Goali war klar besser als Leo Genoni und Nyffeler. Das war unter allem Hund.
    1. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Klar hatte Leo Genoni keinen guten Abend eingezogen, aber ihre Wortwahl Herr Schaub empfinde ich genauso unter allem Hund .....
      Leo Genoni alleine konnte den Match nicht reissen, dazu braucht es den ganzen auf dem Eis befindlichen Block, die ganze Mannschaft.
      Bei 3 Toren sah er wirklich nicht gut aus, 1 Tor war ein Ablenker, dieses kann ihm nicht angelastet werden.
      Alles andere ist hypothetisch: wäre, wäre, wäre: nicht so früh 1 Tor oder 1:1 oder auf 2:1 verkürzt wer weiss es...
  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Das war ja ein Debakel, was haben die Spieler eigentlich gelernt? Sind sie nicht fähig umzuschalten und die Taktik zu ändern? So werden sie nie einen Blumenstrauss gewinnen. Sie können es sicher besser.
    1. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Eben ein schlechtes Spiel reicht schon aus für solch vernichtende Kritik von Ihnen. Sorry Herr Hochuli aber eine Aussage wie: was haben die Spieler gelernt? finde ich nicht sonderlich ansprechend.
      Klar ist, der gestrige Match war nicht gut. Es wurde den Schweden zu viel Raum zugestanden, diese konnten mit ihrer Qualität diese Räume nutzen und so war der Express kaum mehr zu stoppen. Genoni hatte auch nicht seinen besten Tag, was nötig gewesen wäre.
      Ich sehe es im Grunde genau wie Roy McMoshi
    2. Antwort von Fredy Gerber  (Alfired)
      Bin eigentlich ganz bei Ihnen, nur ob sie es besser können?? Zweifel bestehen, denn bewiesen wurde es noch NIE. Und seien wir mal ehrlich: zu früheren Zeiten bestand die A Gruppe nur aus 8 Mannschaften. Da hätten die Schweizer jedes Jahr gegen den Abstieg gespielt. Ist halt so, wenn sie dem eigenen Anspruch nie gerecht werden können.