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Schweizer Eishockey-Nati mit Enttäuschung im Gepäck zurückgekehrt
Aus Sport-Clip vom 04.06.2021.
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Eishockey-Nati zurückgekehrt Fischer: «Scheinbar brauchen wir diesen Rückschlag»

Nach der Rückkehr der Schweizer Eishockey-Nati von der WM in Riga war noch immer Wunden lecken angesagt.

Die Enttäuschung bei Headcoach Patrick Fischer und Captain Raphael Diaz war nach der Landung in Kloten noch immer greifbar. Verständlicherweise. Die Schweiz war im WM-Viertelfinal äusserst bitter an Deutschland (2:3 n.P.) gescheitert. Der Traum einer Medaille, sogar von Gold, platzte jäh und unerwartet.

Hinten standen wir zwar immer noch gut, wir gingen aber nicht mehr in die Offensive.
Autor: Raphael Diaz

Wenn man solch eine Gruppenphase gespielt habe, «beginnt man schon zu träumen», machte Diaz keinen Hehl aus seinen Ambitionen. «Wir wussten, es würde ein Geduldsspiel werden. Dann geht es ins Penaltyschiessen, wir verlieren, die Saison ist vorbei, es tut weh», fasste der Routinier die Gefühlslage zusammen.

Am meisten ärgerte Diaz, dass man dem eigenen System nicht mehr vertraut habe. «Hinten standen wir zwar immer noch gut, wir gingen aber nicht mehr in die Offensive.»

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Diaz: «Hatten uns schon das eine oder andere erhofft»
Aus Sport-Clip vom 04.06.2021.
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Die Passivität streicht auch Fischer heraus: «Das beisst mich am meisten.» Unter höchstem Druck die nötige Ruhe zu bewahren, das müsse sein Team noch lernen. «Das kostete uns zweimal den Match», konstatierte Fischer.

Wir sind sehr nahe dran. Nun müssen wir weitergehen und daran wachsen. Dann greifen wir wieder an.
Autor: Patrick Fischer

Dennoch fehle es nur noch an Details, meinte Fischer weiter. An den letzten 4 Turnieren (dreimal WM, einmal Olympia) scheiterte die Schweiz zweimal in der Verlängerung und zweimal im Penaltyschiessen. Am Donnerstag fehlten 43 Sekunden fürs Weiterkommen, vor 2 Jahren in der Slowakei im Viertelfinal gegen Kanada 0,4 Sekunden. Knapper geht es kaum.

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Fischer: «Wir müssen daran wachsen»
Aus Sport-Clip vom 04.06.2021.
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«Scheinbar brauchten wir noch einmal diesen Rückschlag», so Fischer, der darauf hinwies, wie ambitiös das Ziel WM-Gold sei. Dennoch befand er: «Wir sind sehr nahe dran. Nun müssen wir weitergehen und daran wachsen. Dann greifen wir wieder an.»

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Was für Schwachsinn hier geschrieben wird geht auf keine Kuhhaut. Uns fehle die Siegermentalität, Fischer sei kein Coach für Finalspiele und Ähnliches. Fakt ist, die Schweiz hat gutes bis sehr gutes Hockey gezeigt. Das letzte Drittel war schlecht, aber deswegen ist nicht alles schlecht. Ein Glücksschuss rettete die Deutschen. So ist das im Sport. Wer nicht verlieren kann (da sind auch die Fans gemeint) soll es bleiben lassen.
  • Kommentar von Leo Nauber  (leo999)
    Fussball, Eishockey, ich habe schon oft gesehen, dass eine Mannschaft (nicht nur Schweizer) nach 2/3 eine Spiels mit 1 oder 2 Punkten vorne liegt und sich dann nur noch auf Resultat halten konzentriert. Ganz selten mit Erfolg. Es braucht immer auch noch viel konzentriertes Angreifen mit ggf. einer etwas verstärkten Defensive. Nur die Defensive ist meist nicht genug.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Lieber eine Niederlage mit frischen Angriffs Hockey als dieses Deutsche Beton Hockey, hoffe die Finnen teilen die Deutschen so richtig ein!