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«Die Zahnräder greifen ineinander»
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Simon Moser in Beobachterrolle «Mein Gefühl sagt: Diesmal ist Schweden zu packen»

Mit der Nati biss sich Simon Moser regelmässig die Zähne an Schweden aus. An der aktuellen WM fehlt der SCB-Captain und gibt den Schweizern viel Kredit.

«Immer versucht. Immer gescheitert.» Der Spruch aus der Feder des irischen Schriftstellers Samuel Beckett, den Tennisspieler Stan Wawrinka dem Sinn nach auf seinem Arm tätowiert hat, trifft im Eishockey auf die Affiche Schweiz vs. Schweden zu. Bei den jüngsten 7 WM-Duellen mit «Tre Kronor» zog das Nationalteam zuletzt stets den Kürzeren. Der letzte Sieg war in der Vorrunde 2013 zustande gekommen, ehe man am gleichen Turnier im Final die erste von zwei ganz bitteren Pillen zu schlucken hatte (siehe Tabelle).

Das WM-Duell Schweiz vs. Schweden

Jahr
Phase
Resultat
2019Gruppenphase
3:4
2018Final2:3 n.P.
2018Gruppenphase3:5
2017Viertelfinal1:3
2016Gruppenphase2:3 n.P.
2015Gruppenphase1:2 n.V.
2013Final1:5
2013Gruppenphase3:2 für die Schweiz

Stets mittendrin in diesem Waterloo war Simon Moser. Er stellt in Abrede, dass die Schweiz eine Blockade gegen diesen Herausforderer hat. Lieber analysiert er nüchtern: «Vielleicht fehlt uns gegen Schweden, einen zugegeben schwierigen Widersacher, auch etwas das Wettkampfglück.»

Als Spieler könne man negative Erlebnisse rasch aus dem Gedächtnis verbannen. «Oft sind es die Medien oder ein Blick auf die ewigen Statistiken, die solche Erinnerungen wieder hervorkramen», erzählt Moser. Zudem ist er überzeugt, dass die Trainer mit dem Verweis auf empfindliche Niederlagen die Schützlinge bewusst motivieren und anstacheln.

Gute Zeugnisnoten aus der Ferne

Am Dienstag kommt es am aktuellen WM-Turnier im lettischen Riga zur Neuauflage Schweiz vs. Schweden. Moser, ein Nati-Leistungsträger der vergangenen Jahre, wird dann aber nicht mit Anlauf nehmen, die Dämonen endlich zu vertreiben. Wegen erneuten Vaterfreuden verzichtete der 32-jährige SCB-Spieler auf ein Aufgebot.

TV-Hinweis

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Das 3. Schweizer Vorrundenspiel an der WM in Riga gegen Schweden können Sie am Dienstag ab 19:00 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen.

Moser fiebert aber auch aus der Ferne mit seinen früheren Mannschaftskollegen mit. «Ich finde es sehr spannend, die Schweizer Einsätze im TV mitzuverfolgen. Und bislang gefällt mir sehr, was ich zu sehen bekam», lautet sein Fazit (s. Audio ganz oben).

Aus seinen gewonnenen positiven Eindrücken schöpft er viel Zuversicht und folgert: «Aufgrund des bisherigen Turnierverlaufs können wir die Schweden diesmal packen.»

Früh übt sich ...

Die Basis zur hohen Qualität der Schweden werde schon früh gelegt. «Sie leisten vorzügliche Arbeit in der Nachwuchsausbildung», weiss Moser. «Von klein auf werden die Spieler in taktischer und hockeytechnischer Hinsicht profund geschult.» Auch im läuferischen Bereich müsse die schwedische Liga den Vergleich mit den Weltbesten nicht scheuen.

Die Schweden, ihres Zeichens 11-facher Weltmeister, haben vor dem Vergleich mit der Schweiz noch einen Nuller auf dem Konto. Vor allem gegen Belarus (0:1) haben sie laut Moser noch nicht überzeugen können. «In der Regel werden sie an einem Turnier von Spiel zu Spiel besser. Deshalb ist besser, man trifft früh auf sie», macht er der Schweiz weiter Mut.

SRF zwei, sportlive, 23.05.2021 19:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Fredy Gerber  (Alfired)
    Falsch gefühlt, lieber Simon Moser! Und doch: es ist ein Komplex wenn man stets gegen die gleiche Mannschaft baden geht und das seit 8 Jahren immer wieder! Mich nervt das langsam und ich frage mich, warum man da nicht endlich imstande ist etwas dagegen zu tun! Es geht auf den Senkel, wenn die Punkte verteilt sind bereits vor dem Spiel!
  • Kommentar von Master Royale  (maro)
    0:7 Tja das war dann wohl nix... Eine peinliche Vorstellung der Nati. Das zeigt deutlich, dass wir doch noch ein Stück von den top 4 entfernt sind
  • Kommentar von Master Royale  (maro)
    0:7 Tja das war dann wohl nix... Eine peinliche Vorstellung der Nati. Das zeigt deutlich, dass wir doch noch ein Stück von den top 4 entfernt sind