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Legende: Video Meiers Doppelpack gegen die Blues abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 12.05.2019.
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2 Tore und 1 Assist beim 6:3 Meier besorgt den Sharks einen perfekten Auftakt

San Jose hat das 1. Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie gegen St. Louis vor den heimischen Fans mit 6:3 gewonnen.

Die San Jose Sharks dürfen zufrieden sein mit dem Auftakt in die Playoff-Halbfinals. Dank drei Toren im Mitteldrittel kamen sie zu einem letztlich klaren Erfolg gegen St. Louis.

Einer der Matchwinner war Timo Meier. Der Appenzeller hatte bei der Hälfte der Tore seinen Stock im Spiel:

  • 4. Minute: In der neutralen Zone sorgt Meier für einen Scheibenverlust der Blues. Gustav Nyquist übernimmt und bedient mit einem Querpass Logan Couture, der mit seinem bereits 10. Playofftor die Sharks in Führung bringt.
  • 31. Minute: Die Sharks erobern sich in der Offensivzone den Puck. Meier zieht mit viel Speed an Jay Bouwmeester vorbei und kurvt auf Goalie Jordan Binnington zu. Im letzten Moment zieht der Schweizer die Scheibe auf die Backhand und verlädt den Schlussmann sehenswert zum 4:2. Ein Traumtor! Oder um es in den Worten des NHL-Kommentators zu sagen: «Left, right – goodnight.»
Timo Meier erzielt spektakulär das 4:2 für die Sharks.
Legende: Zunge raus, Scheibe rein Timo Meier erzielt spektakulär das 4:2 für die Sharks. Getty Images
  • 38. Minute: Meier macht den Deckel drauf. Von hinter dem Tor schiesst er Vince Dunn an, von dessen Schlittschuh wird die Scheibe in den Torraum abgelenkt. Dort prallt sie an den Schlittschuh von Keeper Binnington, von wo sie zum 5:2 ins Tor kullert. Die Vorentscheidung.

In 15 Spielen hat Meier nun in den diesjährigen Playoffs bereits 13 Punkte erzielt (5 Tore). Roman Josis 14 Punkte aus der Saison 2016/17 dürften wohl fallen. Mehr Punkte hat noch nie ein Schweizer in den Playoffs erzielt.

Grosses Lob gab es für Meier nach dem Spiel von hoher Stelle. Linien-Kollege und Sharks-Legende Logan Couture kam richtig ins Schwärmen:

Er war ein Stier heute. Mit seinem Speed und seiner Kraft ist er kaum zu verteidigen. Es ist toll, mit ihm in einer Linie zu spielen. Er war richtig, richtig gut.
Autor: Logan Coutureüber Timo Meier

Couture strich zudem das aussergewöhnliche Puck-Handling Meiers heraus – vor allem beim Tor zum 4:2. «Dort hat man sein enormes Talent gesehen.»

Spiel 2 der Best-of-7-Serie wird am Montag erneut in Kalifornien ausgetragen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 12.5.19, 07:30 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Thäler (Noeggi70)
    Wow, was für eine Kiste zum 4:2. Kann mich gar nicht satt sehen. Diese Dynamik und dann diese Coolness. Traumhaft!
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    1. Antwort von Tristan Jost (Yb Bm)
      Verräter soll doch an die WM mit der Schweiz gehen.
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    2. Antwort von Marc Bühler (Capten Demokratie)
      Tristan, bleib besser beim Fussball wenn du keine Ahnung hast. Stell dir vor YB stünde im CL Halbfinal während eines zusammenzug der Nati. Würdest du vordern das die YB Spieler zur Nati stossen und YB dafür Junioren auflaufen lassen sollen? Nur weil die Schweiz Nation Cup spielt?
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  • Kommentar von Gusti Pollak (Gusti Pollak)
    Wie Franz Huber richtig ergänzt: Meier ist auch der erste der 3 Stars of the Game. Würde zur Berichterstattung dazugehören.
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  • Kommentar von Stefan Moser (snoopy33)
    Meier ist sogar 98kg
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    1. Antwort von V. Böhm (vbo)
      Wow, dann hat er nochmals recht zugelegt. Als ich das letzte Mal mit seiner Familie Kontakt hatte, war er noch bei 90 im letzten Frühling an der WM:)
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    2. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Gemäss nhl player profil sind beide Spieler 210 Pfund, also gut 95 Kg. Gut, die Spieler werden ja nicht vor jedem Spiel gewogen. Zudem stösst Meier in der erwähnten Szene Pietrangelo von hinten. Der war überhaupt nicht gefasst auf diesen Push und fällt dann natürlich leicht. Ein schlechteres Beispiel um die physische Stärke von Meier zu dokumentieren wäre wohl gar nicht so leicht zu finden.
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    3. Antwort von V. Böhm (vbo)
      Ach Herr Huber, sind Sie noch angesäuert weil ich mich über den Z lustig mache? Speziell in der NHL muss man immer auf einen Check gefasst sein, speziell als hinterster und scheibenführender Mann (was Pietrangelo in dieser Situation war). Ausserdem ist es eine hohe Kunst, einen fairen Check von hinten auszuführen. Und 210 Pfund müssen erst mal bewegt werden, ich weiss das sieht vom Sofa aus sehr leicht aus..
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    4. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Nein Herr Böhm, derjenige der bitter ist sind sie. Und zwar weil der ZSC jetzt halt mehr Geld zur Verfügung hat als Kloten. Früher als es umgekehrt war hatten sie ganz sicher kein Problem damit. Zudem würde ich als Kloten Fan sehr vorsichtig sein wenn man das Management anderer Vereine kritisiert. Gaydoul und dann der dubiose Investor aus Nordamerika. Das ganz grosse Chaos bei Kloten ist Programm. Pietrangelo bewegte sich bereits in die Richtung vor dem Stoss von hinten.
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    5. Antwort von V. Böhm (vbo)
      Das ist eine Behauptung ohne mich zu kennen oder mich zu fragen. Aber dass Sie dazu Stellung nehmen zeigt schon einiges. Ist auch ok. Wissen Sie, Kloten hatte keine Wahl mehr, meinen Sie wir fanden Gaydoul gut? Der Z hat die Wahl und wählt seit Jahren nur teure Namen die nichts bewirken konnten bisher. Wie gesagt, wünsche dem Z alles Gute, wegen dem CH-Hockey. Auch der „Arbeiterverein“ hatte ja keine Wahl als Frey und Co.eingestiegen sind und einen Bonzenclub daraus gemacht haben.
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    6. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Er hat die Scheibe eben nicht wirklich geführt. Er kämpfte um die Puck Kontrolle. Zudem darf man auch in der NHL keinen checken der nicht im Puckbesitz ist. Von wegen immer auf einen check gefasst sein. Dieser push war wohl ok, aber mit den Händen oben und von hinten. Es gibt unzählige Beispiele die viel besser die Stärke von Meier zeigen, weil der andere eben gefasst war. Ich hänge übrigens nie auf einem Sofa, sehr schlecht für die Haltung. Und der ZSC interessiert mich wenig bis gar nicht.
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    7. Antwort von V. Böhm (vbo)
      .. Also behaupten Sie jetzt, dass man diesen Check von Meier hätte pfeifen können, er dann dafür auf die Strafbank hätte müssen und das erste Tor nicht zählen hätte dürfen? Finde das ein gutes Beispiel, weil es zeigt, dass Meier auch fair checken kann wenn er in einer ungünstigen Position checkt. Zudem führte diese Intervention zum ersten Tor seiner Linie.
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    8. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Meier stösst ihn von hinten. Weiss nicht ob man das check nennen sollte. Pfeiffen auch nicht, sonst wäre die box dauernd voll. Da war nur Kontakt von seinen Händen mit dem Rücken. Zudem bewegt sich Pietrangelo schon in die Richtung in die er von Meier dann gestossen wird, Da hat es also nicht so viel Kraft gebraucht um den umzustossen. Habe nur gesagt, es gäbe unzählige bessere Szenen um die Kraft von Meier zu dokumentieren. Sie nennen ihn ja nicht umsonst ab und zu "the wrecking ball"
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