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Legende: Video St. Louis gewinnt Spiel 5 in Boston abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.06.2019.
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3:2-Führung im Final Blues siegen dank bärenstarkem Binnington

St. Louis liegt im Stanley-Cup-Final gegen Boston nach einem 2:1-Auswärtssieg erstmals in Front. Damit können die Blues am Sonntag ihren ersten Titel holen.

Nachdem die St. Louis Blues in den Spielen 2 und 4 jeweils auf einen Rückstand gegen die Boston Bruins reagiert hatten, gingen sie nun erstmals in der Finalserie in Führung.

Nach einem 2:1-Sieg im Gastspiel in Boston winkt dem Team aus Missouri die historische Chance, am Sonntag vor Heimpublikum erstmals den Stanley Cup zu gewinnen.

Bruins hadern mit Szene vor 2:0

Mann des Spiels im 5. Finalspiel war Keeper Jordan Binnington, der mit 38 Paraden glänzte. Ebenfalls herausragend war Ryan O'Reilly, der sein 3. Tor in den letzten 2 Spielen erzielte. Der Kanadier brachte die Blues nach 55 Sekunden im 2. Drittel in Front, wobei er von Zach Sanford mit einem Pass zwischen den Beinen äusserst sehenswert lanciert worden war.

Es hat alles mit Binnington angefangen. Er spielte ausserordentlich.
Autor: Ryan O'Reilly

Beim 2:0 durch David Perron (51.) lieferte O'Reilly den Assist. Doch dieser Treffer gab zu reden, da dem Tor ein nicht geahndetes Foul durch Tyler Bozak an Noel Acciari vorangegangen war.

Während die Bruins haderten, war die Stimmung bei den Blues gelöst. Und die Spieler wussten, wem sie den Sieg verdankten. O'Reilly sagte: «Es hat alles mit Binnington angefangen. Er spielte ausserordentlich und hielt uns im 1. Drittel im Spiel.» Auch Verteidiger Colton Parayko betonte: «Er war unser Matchwinner.»

Goalie-Rekord für Binnington

Binnington liess lediglich den Anschlusstreffer von Jake DeBrusk (54.) zu und realisierte mit dem 9. Auswärtssieg in den laufenden Playoffs einen Goalie-Rekord: Mehr Auswärtserfolge als NHL-Rookie in den Playoffs sind noch keinem Torhüter gelungen. Und mit dem 15. Playoff-Sieg insgesamt egalisierte Binnington gleichzeitig die bisherige Rookie-Bestmarke.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 7.6.2019, 07:00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von J. Santonelli  (Santonelli)
    Das war ein Big-Point für die Blues! Es gibt Schuss-Statistiken, Fangquoten, Powerplay-Effizienz…you name it. Im Eishockey gibt es Tonnen von Statistiken und man kann darauf Prognosen verfassen, muss aber nicht. Es gibt auch Leidenschaft, Teamgeist, Erfolgshunger und Siegeswille. Diese schreiben Sportepen und lassen sich kaum messen. Deren Helden sind auf dem Stanley Cup eingraviert. Die Blues stehen kurz davor ein Eishockey-Märchen zu schreiben. Möge Ihnen das letzte Kapitel gelingen!
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  • Kommentar von Roli Widmer  (Roellu)
    oh, ich habs geahnt, dass die blues den break schaffen. auswärts haben sie schon die ganzen playoffs super arbeit abgeliefert. der feed von sandford beim 1. goal war ja weltklasse, der abschluss von o‘reilly auch und besonders wiederholt binnington. was der bringt ist ja wahnsinn. tukka sieht nicht gut aus beim 2. und acciari? schwalbe da er sich abstösst? wird heiss diskutiert... schlussendlich hat STL GLORIA gespielt, im ersten drittel dagegengehalten und nun heissts zuhause LETS GO BLUES.
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    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Haben sie den Kommentar zu dem Foul gehört. Wenn das kein Foul ist. Aber eben, Sie pfeiffen eh kaum etwas ab ausser puck over glass. Die Blues Fans werden jetzt für die nächsten Jahre wenn sie von einem Fehlentscheid profitieren auf den OT Winner der Sharks hinweisen. Bereits in der 6. glasklarer Check gegen den Kopf von Johansson. Wieder nix. Vielleicht nachträglich eine Sperre. Das ist Hockey wie in den "guten alten Zeiten". Wo absolut alles erlaubt ist. Gefällt mir nicht.
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    2. Antwort von Jonas Bless  (Jonas Bless)
      Wenn Acciari sich nicht so kunstvoll hingelegt hätte, hätten die Schiris vielleicht gepfiffen. In der Zeitlupe sieht mans besonders gut. Abgesehen davon gabs auch sehr viele No Calls für die Bruins, insbesondere was das Anfahren des Torhüters betrifft.
      Schlussendlich hatte Boston 38 Schüsse aus Tor und nur einen versenkt, da haben sie es auch schon ein bisschen selber vergeben.
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    3. Antwort von Roli Widmer  (Roellu)
      ja die schirileistung war für nhl verhältnisse miserabel, da muss ich raffi zustimmen. nur solltest du bei beiden teams dieselbe messlatte anwenden. wurde der bandencheck gegen steen hinter dem tor sanktioniert? was war das für ein ellbogen check im mitteldrittel von chara? die diskussion danach ändert nichts mehr. es ist wie der ref pfeifft. daher siegt das team welches ein tor mehr hat. statistik hin oder her und wenn das STL ist, dann freue ich mich umso mehr. PLAY GLORIA!
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    4. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Wenn die Refs das von Accari als embellishment taxiert hätten, hätten sie das Spiel trotzdem unterbrechen müssen und es hätte je 2 Minuten gegeben. Glasklares Foul. Mit dem was man pfeifft oder eben nicht setzt man den Standard. Klar da müssen die anderen auch mitziehen . Die Bruins können auch hart/überhart spielen, sie können aber noch mehr. Beide Teams sind übrigens nicht meine. Die Blues kann ich dafür nicht blamen, die machen alles was eben durchgelassen wird. Sie sind gross und schwer.
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