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3 Schweizer in NHL-Playoffs Ein Aussenseiter, ein Mitfavorit und ein Anwärter

3 Schweizer werden in den NHL-Playoffs im Einsatz stehen – ihre Rolle und ihre Perspektive mit dem Team im Überblick.

Nino Niederreiter jubelt über einen Treffer
Legende: Wie weit kommt er mit den Hurricanes? Nino Niederreiter. Reuters/Timothy T. Ludwig

Roman Josi – Nashville

Die Predators haben das Playoff-Ticket erst im drittletzten Spiel der Regular Season lösen können. Nach aktuellem Stand würde die Franchise aus Nashville auf Calgary treffen. Die Flames sind aktuell das zweitbeste Team im Westen hinter Colorado und haben die Pacific-Division für sich entschieden. Den Predators würde also eine Herkules-Aufgabe bevorstehen.

Da kommt ein Captain in Topform gerade richtig: Roman Josi bricht in dieser Saison gerade sämtliche persönlichen Rekorde. Doch allgemein ist die Verantwortung bei Nashville auf ziemlich wenige Schultern verteilt: Nebst Josi glänzt das Quartett mit Matt Duchene, Filip Forsberg, Ryan Johansen und Mikael Granlund.

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Archiv: Josi trifft gegen Calgary zum 1:1
Aus Sport-Clip vom 27.04.2022.
abspielen. Laufzeit 13 Sekunden.

Zudem zeigte sich Torhüter Juuse Saros als würdiger Nachfolger von Legende Pekka Rinne und spielte eine überragende Saison. Doch danach kommt nicht mehr viel. Die fehlende Breite im Kader könnte sich auf dem Weg zum Stanley Cup als entscheidender Nachteil herausstellen.

Kevin Fiala – Minnesota

Schon etwas länger stehen die Minnesota Wild als Playoff-Teilnehmer fest. Ihr Gegner in der ersten Runde ist bereits bekannt: Es sind die St. Louis Blues. Noch ist nicht klar, welches Team Heimrecht geniessen wird. Beide Teams liegen zurzeit punktemässig gleichauf, wobei Minnesota noch 2 Partien zu absolvieren hat, St. Louis nur noch eine. Ähnlich eng dürfte es dann auch in der Playoff-Serie zu und her gehen.

Mit Kirill Kaprisow weiss Minnesota einen Ausnahmespieler in den eigenen Reihen, der bereits über 100 Punkte geskort hat und in jedem Spiel den Unterschied ausmachen kann. Auf der Torhüter-Position haben sich die Wild zudem mit dem dreifachen Stanley-Cup-Gewinner Marc-André Fleury verstärkt. Das Team darf deshalb durchaus zum Kreis der Stanley-Cup-Anwärtern gezählt werden.

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Archiv: Fiala mit 5 Assists gegen Seattle
Aus Sport-Clip vom 23.04.2022.
abspielen. Laufzeit 37 Sekunden.

Dazu trägt auch Kevin Fiala mit seinen Leistungen bei. Der Ostschweizer spielt ebenfalls die beste NHL-Saison seiner Karriere und liegt teamintern hinter Kaprisow auf Platz 2 in der Skorerliste.

Nino Niederreiter – Carolina

Bereits jetzt ist klar, dass die Carolina Hurricanes die Metropolitan Divison auf Platz 1 abschliessen werden. Im Osten sind sie aktuell das zweitbeste Team hinter den Florida Panthers. Entsprechend favorisiert wird die Mannschaft aus Raleigh in die erste Playoff-Runde starten.

Doch bereits in den Achtelfinals könnte es der Gegner in sich haben: Entweder trifft Carolina auf die Boston Bruins oder die Tampa Bay Lightning. Auch danach wird es nicht einfacher werden: in der nächsten Runde würden die New York Rangers, die Pittsburgh Penguins oder die Washington Capitals warten.

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Archiv: Niederreiter trifft gegen Arizona
Aus Sport-Clip vom 19.04.2022.
abspielen. Laufzeit 25 Sekunden.

Eine Stärke der Hurricanes ist das ausgeglichene Team. 12 Spieler haben die 30-Skorerpunkte-Marke übertroffen, praktisch alle 4 Linien können für Torgefahr sorgen. Dazu gehört auch Nino Niederreiter mit seinen bislang 24 Toren und 20 Assist. Ausserdem hat Carolina ligaweit die wenigsten Tore kassiert und weist das beste Unterzahlspiel auf. Und wie sagt man so schön: Mit der Defensive gewinnt man Meisterschaften.

Radio SRF 3, Morgenbulletin, 27.4.22, 08:30 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Vince Beam  (vinner)
    Bei den Wild macht mir seit Jahren die Centerposition Sorgen. Sie beweisen zwar seit Jahren, dass sie auch ohne einen grossen Star auf dieser Position vorne mitspielen können. Für den grossen Wurf reicht es aber nicht im Vergleich mit Teams, die einen Bergeron, Point, MacKinnon, Barkov usw. auf dieser Position haben.
  • Kommentar von Vince Beam  (vinner)
    Nun, ich würde bei den Preds nicht von glänzen sprechen bei den Stürmern Forsberg, Duchene und vorallem Granlund und Johansen. Wenn ein Verteidiger Topskorer ist, geht das für mich nicht unter glänzen. Aber sie spielen definitiv besser als anfangs Saison. Josi ist der Einzige, der die ganze Saison konstant war. Tomasino und Rookie Jeannot spielen auch eine solide Saison. Die Tiefe fehlt schon, aber auch richtige Überflieger neben Josi.
  • Kommentar von Patrick Meury  (xeury)
    Im endeffekt wird wohl Nashville auf Endboss Colorado treffen. Herkules Calgary wäre dagegen ein Segen und anhand letzterer Begegnungen zu meistern.