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Legende: Video St. Louis ist Stanley-Cup-Sieger abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.06.2019.
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4:1 in «Belle» bei den Bruins Bostons blaues Wunder: St. Louis erobert erstmals den Stanley Cup

  • St. Louis holt sich dank einem 4:1-Sieg bei der «Belle» in Boston den ersten Stanley-Cup-Sieg in der 52-jährigen Klubgeschichte.
  • Zu den Matchwinnern bei den Blues avancieren Keeper Jordan Binnington und Playoff-MVP Ryan O'Reilly.
  • Die Bruins haben deutlich mehr vom Spiel (Schussverhältnis 33:20), zeigen sich aber wenig abgebrüht.

Als St. Louis' Alex Pietrangelo einen Konter 8 Sekunden vor Ende des 1. Drittels herrlich per Backhand ins Boston-Tor veredelte, war dies bereits das 2:0 für die Gäste. Die Blues zeigten sich im TD Garden erbarmungslos, stellten trotz einem Schussverhältnis von 4:12 im Startdrittel die 2-Tore-Führung her. Kurz zuvor hatte Ryan O'Reilly mit seinem 8. Treffer in den Playoff-Finals für das 1:0 gesorgt.

Legende: Video Pietrangelo triff zum 2:0 abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.06.2019.

In der Folge scheiterten David Pastrnak, Patrice Bergeron, Brad Marchand und Co. Mal um Mal am überragenden Jordan Binnington. Viel war vor Spiel 7 über die Keeper diskutiert worden: Aufseiten der Blues Rekord-Rookie Binnington (meiste Siege eines Goalie-Neulings), dessen Werte nach überragender Leistung langsam wieder im Sinken begriffen waren. Ihm gegenüber Bostons Routinier Tuukka Rask, in wichtigen Momenten stets ein Fels in der Brandung.

An diesem Abend glänzte einzig der Zauberlehrling: Binnington parierte 32 von 33 Schüssen, während Rask auf eine bescheidene Fangquote von 80 Prozent kam. Nach torlosem Mitteldrittel musste der Finne in der Endphase auch gegen Brayden Schenn und Zach Sanford hinter sich greifen. Matt Grzelcyk gelang nur noch der Ehrentreffer für die Bruins.

Boston, das den ersten Titel seit 2011 anstrebte, wurde im Final rückblickend die Heimschwäche zum Verhängnis. 3 der 4 Niederlagen kassierte das Team aus Massachusetts im TD Garden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 10.6.2019, 7:00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Wer den Titel holt, hat ihn auch verdient. Gilt im Nachgang betrachtet abermals für den SCB, war eine ähnliche Leidensgeschichte. Insgesamt wurden in den Play-Offs auf beiden Seiten des Atlantiks gute Unterhaltung in Sachen Eishockey geboten.
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    1. Antwort von J. Santonelli  (Santonelli)
      Lieber Ädu, ich verwende das sportliche Du, die Parallele zwischen dem regelmässigen Meister SCB und dem Coup der Blues musst du uns erst erklären. Aus meiner Warte hinkt er gewaltig. Gut, die Berner verfügten über einen prima Goalie und waren defensiv stark, wie die Blues. Aber ein Ende einer "Leidensgeschichte" sieht für mich anders aus. Das wäre z.B. ein Titel 2013 von Fribourg-Gottéron mit Urgestein Rottaris gewesen, wenn es geklappt hätte. Ich vergleiche die Blues eher mit Gottéron...
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  • Kommentar von Paul Planzer  (paulplanzer)
    Gratulation an die Blues!
    Ich möchte mich herzlich bei Franz Huber für die sehr umfangreichen und kompetenten Analysen durch die ganze Saison bedanken. Gute Offseason & bis im Oktober!
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  • Kommentar von Franz Huber  (Raffi)
    Heimschwäche der Bruins? Vielleicht war es auch die Auswärtsstärke der Blues. 10 von 13 Auswärtsspielen gewonnen. Zuhause nur 6 von 13. Bruins auch nur 6 von 13 in Boston gewonnen. Auswärts 9 von 11. Oder der Heimvorteil wird einfach gerne zum Nachteil. Weil der Druck dann schon grösser ist vor eigenem Publikum.
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