Josi bleibt im Rennen – Blackhawks out

Die Nashville Predators mit dem Schweizer Roman Josi besiegen Anaheim mit 3:1 und gleichen in der Serie zum 3:3 aus. Für Titelverteidiger Chicago ist die Saison nach einer 2:3-Niederlage gegen St. Louis derweil beendet.

Roman Josi und 2 Teamkollegen jubeln. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Grund zur Freude Roman Josi und seine Teamkollegen feiern den entscheidenden Treffer. Keystone

Die Nashville Predators erzwangen damit zum ersten Mal in der Klubgeschichte ein alles entscheidendes 7. Playoffspiel. Mit dem Rücken zur Wand gelang dem Team aus Tennessee zuhause gegen die Anaheim Ducks nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge eine starke Reaktion.

Mattias Eckholm und James Neal schossen Nashville im Mitteldrittel mit 2:0 in Führung. Verteidiger Shea Weber sorgte zehn Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor für das erlösende 3:1. In der Nacht auf Donnerstag kommt es für Josi und Co. in Anaheim zum Showdown um den Viertelfinal-Einzug.

Neals sehenswerter Treffer zum 2:0

Quelle: nhl.com

Chicago wie Boston 2012

Eine Enttäuschung setzte es für Titelverteidiger Chicago ab. Die Blackhawks verloren das 7. Spiel in der Serie gegen die St. Louis Blues 2:3 und scheiterten wie die Boston Bruins 2012 als amtierender Stanley-Cup-Sieger bereits in der 1. Runde.

Chicago machte in St. Louis einen 0:2-Rückstand wett, kassierte aber in der 49. Minute den 3. Gegentreffer durch Troy Brouwer. In der Folge hatten die Blackhawks Pech, als ein Schuss von Brent Seabrook von beiden Pfosten zurück ins Feld prallte.

Unglaubliches Pech für Seabrook

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 26.04.16, 07:00 Uhr