Mark Streit vor einem neuen Abenteuer

Nach fünf Jahren bei den New York Islanders steht Mark Streit in Philadelphia vor einer neuen Herausforderung. Der 35-jährige Verteidiger hat sich in der NHL zwar einen Namen gemacht, doch bei den Flyers muss er sich erneut beweisen.

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Bildlegende: Neue Herausforderung Mark Streit wechselte auf diese Saison hin zu den Philadelphia Flyers. EQ Images

Seit 2007 trug Mark Streit das Dress der New York Islanders, in den letzten beiden Jahren hatte er als erster Schweizer bei einem NHL-Klub das Captain-Amt inne. Nach der 5. Saison lief der Vertrag des Berners bei den «Isles» aus. Philadelphia nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich die Exklusiv-Verhandlungsrechte am Schweizer Nationalverteidiger.

Ein Deal, der Erwartungen weckt

Zwei Spieler mussten weichen, damit Streits Millionendeal mit den Flyers trotz Lohnobergrenze zustande kommen konnte. In den nächsten 4 Jahren verdient er über 5 Millionen Dollar jährlich. «Wenn man einen solchen Vertrag unterschreibt, hat der Klub gewisse Erwartungen», ist sich Streit bewusst. Doch er erwartet auch von sich selbst viel: «Ich möchte der Mannschaft etwas zurückgeben und eine super Leistung abliefern.»

Ein Routinier, der sich beweisen muss

Zwar zeigten die Flyers bei den Verhandlungen, wie viel ihnen Streit wert ist. In über 500 NHL-Einsätzen hat der Routinier 297 Skorerpunkte gesammelt - ein starker Wert für einen Verteidiger. Dennoch muss sich der Berner neu beweisen. «Die Eiszeit muss man sich mit guten Leistungen abverdienen», ist ihm klar.

Neben dem Leistungsdruck steht aber für Streit die Freude an der neuen Herausforderung im Vordergrund. «Eine neue Stadt, eine neue Mannschaft und ein komplett neues Umfeld. Ich freue mich wahnsinnig», blickt Streit voraus. Und er darf sich auf noch etwas gefasst machen. Die Islanders interessierten im «Big Apple» nur bedingt - nicht so die Flyers in «Philly». Streit schwärmt: «Philadelphia ist eine Hockey-Stadt. Es gibt tolle und passionierte Fans.»

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Streit über den Wechsel zu Philadelphia («sportaktuell»)

1:36 min, vom 29.6.2013