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NHL Niederreiter packte die zusätzliche Chance

In der Nacht auf Samstag findet in Chicago der NHL-Draft mit Topkandidat Nico Hischier statt. In einer dreiteiligen Porträt-Serie führen wir auf diesen Anlass hin. Heute im letzten Teil: Nino Niederreiter.

Legende: Video Niederreiter erinnert sich an seinen NHL-Draft abspielen. Laufzeit 3:08 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.06.2017.

Insgesamt acht Schweizer sind im NHL-Draft bislang in der 1. Runde gezogen worden. Keiner so früh wie Nino Niederreiter: Der Churer wurde 2010 als damals 17-Jähriger von den New York Islanders an 5. Stelle gedraftet.

Die Erwartungen auf Long Island in den jungen Schweizer Stürmer waren gross. Doch Niederreiter konnte sich in 3 Saisons bei den Islanders nicht durchsetzen und wurde 2013 nach Minnesota transferiert. Ein Glücksfall. Bei den Wild setzten die Verantwortlichen mehr auf ihn.

«Man bekommt mehr Chancen»

Und Niederreiter dankte das Vertrauen mit einem wahren Steigerungslauf: 36, 37, 43 und zuletzt 57 Punkte sammelte der Bündner in den 4 Saisons in St. Paul und steht nun vor einer lukrativen Vertragsverlängerung.

Niederreiter glaubt, dass er den Wechsel zu den Wild auch seiner Draft-Position zu verdanken hat. «Je höher man gedraftet wird, desto mehr Chancen bekommt man», sagt er. «Auch ich habe noch einmal eine Chance bekommen und bin in einer Organisation gelandet, die mir gefällt und die auf mich setzt.»

Das waren die 3 Teile der Porträt-Serie

  • Mittwoch: Jacques Soguel, 1. Schweizer NHL-Draft, 1976
  • Donnerstag: Michel Riesen, 1. Schweizer Erstrunden-Pick, 1997
  • Freitag: Nino Niederreiter, bislang einziger Schweizer Top-5-Draft, 2010

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 22.6.17, 22:15 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Vincent Böhm (V.Böhm)
    An dieser Stelle kann man auch mal den Manager von Niederreiter loben. André Rufener, als Aktiver war er Stürmer bei Kloten. Er hat heute mehrere Schweizer Spieler in der NHL die auf sein Verhandlungsgeschick setzen. Auch für Sven Bärtschi hat er einen guten Deal heraus geholt. Meiner Vermutung nach trägt Bärtschi wegen Rufener die Rückennummer 47, das war auch Rufeners Nummer. Das allein zeigt schon sein Stellenwert. Hätte Brunner wohl auch gut getan, auf die Dienste von Rufener zu setzen.
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