Niederreiter trifft auch per Penalty

Minnesotas Nino Niederreiter hat bei der 3:5-Niederlage gegen Chicago erstmals in seiner NHL-Karriere einen Penalty versenkt. Für den Bündner Stürmer war es bereits das 14. Saisontor. Ein persönliches Erfolgserlebnis trotz Niederlage hatte auch Calgarys Jonas Hiller.

Quelle: nhl.com

Nino Niederreiter brachte die Hoffnungen der Minnesota-Anhänger in Chicago in der 48. Minute zurück. Der Churer lief zum Penalty an, überwand Blackhawks-Keeper Antti Raanta und verkürzte auf 2:3. Für den Schweizer Internationalen war es der erste verwertete Penalty in der NHL in der regulären Spielzeit, aber bereits der 14. Treffer in der laufenden Saison. Dennoch unterlag die Wild am Ende mit 3:5.

Auch Philadelphias Mark Streit konnte sich in die Skorerliste eintragen. Der Berner Verteidiger sammelte beim 1:3 zuhause gegen Tampa Bay den 15. Assistpunkt.

Erstmals ohne Skorerpunkt blieb dafür Sven Andrighetto bei Montreals 4:1-Heimsieg gegen die Carolina Hurricanes. Der Schweizer NHL-Rookie hatte zuvor in seinen ersten 3 Einsätzen stets gepunktet.

Hiller ersetzt schwachen Ramo stark

Einen guten Auftritt trotz Niederlage zeigte Jonas Hiller. Der Appenzeller Keeper kam bei Calgary bei Spielhälfte für den schwachen Karri Ramo - dieser hatte nur 9 von 13 Schüssen auf sein Tor pariert - und blieb ungeschlagen (beim 5. Gegentreffer hatte Hiller seinen Platz bereits geräumt). Dennoch erlitten die Flames beim 2:5 gegen die Rangers die 6. Niederlage in Folge.

Florida und Washington schreiben Geschichte

Für eine historische Bestmarke sorgten die Florida Panthers beim 2:1 zuhause gegen die Washington Capitals. Die beiden Teams lieferten sich das längste Penaltyschiessen der NHL-Geschichte - erst nach jeweils 20 Versuchen stand Floridas Sieg fest, als Nick Bjugstad zum 6:5 traf. Das bislang längste Penaltyschiessen zwischen den New York Rangers und Washington am 26. November 2005 hatte 15 Runden gedauert.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 17.12.14, 07:00 Uhr