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NHL «Schlimme Nacht»: Oilers von den Sharks überfahren

San Jose mit Timo Meier hat die Serie gegen Edmonton dank einem Kantersieg ausgeglichen. Die Sharks schenkten den Oilers gleich 7 Treffer ein.

Die San Jose Sharks.
Legende: Kamen aus dem Feiern nicht mehr raus Die San Jose Sharks. Keystone
  • San Jose feiert den höchsten Zu-Null-Sieg in den Playoffs seit 10 Jahren
  • Mark Streit ist bei Pittsburgh erneut überzählig

Edmonton erwischte auswärts bei San Jose einen rabenschwarzen Abend. Nach 15 Sekunden lagen die Oilers nach einem Ablenker von Joe Pavelski bereits 0:1 zurück. Für die Sharks war es das schnellste Playoff-Tor der Klubgeschichte, für die Oilers hingegen der Anfang vom Ende.

Mitte des 2. Drittels – und 4 weiteren Gegentreffern – hatte Cam Talbot genug. Der Oilers-Keeper räumte seinen Platz zwischen den Pfosten und machte Platz für Laurent Brossoit.

Legende: Video Pavelski trifft nach 15 Sekunden abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Vom 19.04.2017.

Höchster Sieg seit 10 Jahren

Weil auch der Ersatzkeeper seinen Kasten nicht dicht hielt, hiess es am Ende 0:7 aus Sicht der Gäste. Pavelski und Logan Couture durften sich als Doppeltorschützen feiern lassen, Timo Meier blieb beim höchsten Zu-Null-Sieg in den Playoffs seit 10 Jahren ohne Skorerpunkt.

Edmonton-Topskorer Connor McDavid fand nach der Klatsche klare Worte. «Das war eine schlimme Nacht. Das war nicht unser Spiel, nicht unser Team», so der Kanadier.

Erste Niederlage für Pittsburgh

Die erste Niederlage in den diesjährigen Playoffs musste Pittsburgh hinnehmen. Ohne den erneut überzähligen Mark Streit konnten die Penguins ihren 1. Matchpuck gegen Columbus nicht nutzen und unterlagen 4:5. In der Nacht auf Freitag bietet sich Pittsburgh erneut die Chance, die Serie (3:1) zu entscheiden.

Sendebezug: Radio SRF 3, 19.04.2017, Bulletin von 07:00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Jens Mueller (Jens Mueller)
    Einfach hammer auch wenn ich kurz dachte nach dem Anschluss zum 3-2 oh nein jetzt geben wir wieder eine komfortable Führung her aber zum Glück dieses mal nicht. Die Jungen haben heute überzeugt und Rookie Nuutivara erzielte sein 1. Playoff Tor und leistete noch einen Assist. Aber auch die Nomination ins Kader von Veteran Quincey machte einen Unterschied. Wenn man bestehen will braucht man eine gute Mischung aus Jungen und Erfahrenen. Go CBJ Go!
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    1. Antwort von Franz Huber (R.)
      Die Hoffnung stirbt zuletzt. Pittsburgh musste dieses Spiel nicht unbedingt gewinnen, und das war zu Beginn des Spiels zu sehen. Mit einer 3:1 Führung nach Hause zurückzukehren ist allemal Gut. Pittsburgh in 5:-)
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    2. Antwort von Jens Mueller (Jens Mueller)
      PS. nach dem Spiel war ein Pittsburgh fan ala Crosby. Einer wollte gegen CBJ fans in der Nationwide Arena gleich vor dem Ausgang fighten aber eben ein Schlag von ihm und dann kommen gleich hunderte und er ist danach abgehauen wie es oft Crosby tut. Haha
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    3. Antwort von Franz Huber (R.)
      Sie verstehen aber schon dass man in der NHL den einen oder anderen Prügelknaben im Team hat. Dessen Aufgabe es vor allem ist die starken Spieler des Gegners zu provozieren und wenn möglich in einen Faustkampf zu verwickeln. Mit dem Ziel einen der Stars beim Gegner möglichst lange aus dem Spiel zu nehmen. Am liebsten mit einer Spieldauer Disziplinarstrafe. Das ist der Grund weshalb Crosby, aber auch andere Keyplayers, dann auch mal wegfahren anstatt sich auf Rangeleien einzulassen.
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    4. Antwort von Jens Mueller (Jens Mueller)
      An Franz Huber: Crosby started gerne einen Fight aber wenn der ander es annimmt fährt er weg oder sucht Schutz beim Schiedsrichter. Es gibt keinen anderen Spieler der so oft schon geweint hat während eines Spieles. Genau deswegen wir er ja von vielen als Sie bezeichnet oder als Cindy. Deswegen habe ich ihn mit dem anderen verglichen.
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    5. Antwort von Franz Huber (R.)
      Umso schlimmer für uns Macho's wenn einem Cindy dann regelmässig schwindlig spielt. Man kann Crosby mögen oder nicht, was er auf dem Eis regelmässig zeigt ist schlicht Extraklasse. Zudem muss ein Spieler seiner Klasse und Bedeutung so viel einstecken, dass man ihn nicht Ernsthaft als Weichei bezeichnen kann.
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