Streits Playoff-Debüt misslingt

Mark Streit hat sich in den NHL-Playoffs 14 Partien lang gedulden müssen, ehe er erstmals zum Einsatz kam. In Ottawa erlebte der Berner nun ein Debüt zum Vergessen.

Ottawas Derick Brassard dreht ab zum Jubeln. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch Streit kommt zu spät Pittsburgh am Boden: Derick Brassard trifft für Ottawa. Imago

Mark Streits Pittsburgh Penguins verloren Spiel 3 der Halbfinalserie bei Ottawa diskussionslos mit 1:5. Damit liegen sie in der Serie erneut zurück.

Die kanadische Equipe mit den beiden früheren NLA-Coaches Guy Boucher (Cheftrainer/ex SC Bern) und Marc Crawford (Assistent/ex ZSC Lions) legte vor heimischem Publikum einen Traumstart hin. Bereits nach etwas mehr als 12 Minuten führten die Senators 4:0.

Streit-Assist als schwacher Trost

Nach dem 4. Gegentor wurde Pittsburghs Goalie Marc-Andre Fleury durch Matt Murray ersetzt. Er kam wie Mark Streit zu seinem ersten Einsatz in den diesjährigen Playoffs. Murray musste sich nur noch einmal bezwingen lassen und zeigte 19 Paraden.

Mark Streit konnte sich im Schlussdrittel noch in die Skorerliste eintragen. Der 39-jährige Routinier, der während fast 16 Minuten auf dem Eis stand, leistete beim Ehrentreffer von Sidney Crosby zum 1:5 im Powerplay den zweiten Assist.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 18.05.2017 07:05 Uhr