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Sturm folgt Olympia-Gegner Lieber NHL-Assistent als Nati-Trainer

Marco Sturm verlässt die deutsche Nati und wird Assistent bei den L.A. Kings. Dort trifft er auf einen alten Bekannten.

Legende: Video Marco Sturm wechselt in die NHL abspielen. Laufzeit 00:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 05.11.2018.

Der Deutschland-Cup vom Wochenende wird das letzte Turnier von Marco Sturm als Deutschland-Coach sein. Der 40-Jährige wird den DEB verlassen und den Posten des Assistenztrainers bei den Los Angeles Kings in der NHL übernehmen.

Von Olympia-Silber in die NHL

Sturm hatte sein Team im Februar sensationell zu Silber an den Olympischen Spielen in Pyeongchang geführt. «Der Zeitpunkt der Anfrage kam auch für mich überraschend. Aber die NHL war auch als Trainer immer mein Ziel, deshalb geht für mich ein Traum in Erfüllung», sagt Sturm.

Als Spieler stand Sturm in 938 NHL-Partien auf dem Eis – deutscher Rekord. Sein Vertrag wäre noch bis 2022 gelaufen. Deutschlands Verband legt Sturm keine Steine in den Weg: «Ein deutscher Trainer in der NHL ist ein Aushängeschild für unser Eishockey», so Präsident Franz Reindl.

Ein alter Bekannter

In Los Angeles wird Sturm Assistent von Headcoach Willie Desjardins. Ausgerechnet Desjardins: Dem damaligen kanadischen Olympia-Coach hatte Sturm beim 4:3 im Halbfinal von Pyeongchang eine bittere Niederlage zugefügt.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Huber (Raffi)
    Sturm trifft da auf einen alten Bekannten, der allerdings ganz neu Coach der LA Kings ist. Das sicher nicht schlecht besetzte Team aus LA liegt ja momentan auf dem letzten Platz der gesamten Liga. Einen Sturm, oder besser noch einen Orkan der durch den locker room fegt und die Jungs so richtig durchschüttelt, dürfte genau das sein was die jetzt da brauchen. Kampfgeist war doch das Erfolgsrezept der tollen Deutschen Olympia Mannschaft. Und Desjardin der das ganze dann in geordnete Bahnen lenkt.
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    1. Antwort von Marc Bühler (Capten Demokratie)
      Hoffe für ihn nur das er nach Desjardins auch Assistent oder ev sogar Headchouch werden darf. Willy war ja ne ganze weile bei denn Canucks und konnte dort Trotz Sedins nichts bewirken. Böse zungen sagen zwar wegen den Sedins, doch sein leistungausweis ist in LA nicht besser geworden. Während die Canuks auch dank Petersson relativ gut in die Saison gestartet sind. Für Deutschland ist das aber sicherlich eine Super sache. Ansonsten wird er vileicht Fussbalmanager wie Krüger nach den Oilers:-)
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    2. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Willie war 14-17 in VAN, und ist ja erst seit JETZT Headcoach bei LA. Welcher Leistungsausweis bei LA? Ich würde nie so weit gehen dass er wegen den Sedin's, aber gegen Ende waren sie die 14 Mill. die sie pro Saison gebunden haben nicht mehr wert imo. So oder so, waren es grossartige Karrieren. Die freigewordene Eiszeit können jetzt andere Spieler nutzen um zu glänzen. VAN hatte ja auch letzte Saison einen sehr guten Rookie mit Boeser: 62 Sp. 29T. 26A. 3 Pkt. mehr als Hischier in 20 Sp. weniger
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