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Wegen Rassismus an der Schule Arizona krebst zurück – und lässt NHL-Draft Miller abblitzen

Verteidiger-Talent Mitchell Miller erhält in der NHL bei den Arizona Coyotes nun doch keinen Vertrag – er stolperte über Jugendsünden.

Das Klublogo der Arizona Coyotes.
Legende: Keine Aufnahme in der Familie der Präriewölfe Der Klub erteilte einer Nachwuchshoffnung nun doch eine Absage. imago images

Kehrtwende in einer brisanten Personalie: Das NHL-Team aus Arizona gab bekannt, auf die Rechte an Mitchell Miller zu verzichten. Der 18-Jährige war von den Coyotes in der 4. Runde des diesjährigen NHL-Drafts an 111. Stelle gezogen worden.

Das Verteidiger-Talent hatte sich im Jahr 2016 einen Mobbingvorfall an der High School zuschulden lassen kommen. Es soll sich um rassistische und körperliche Übergriffe gegenüber einem schwarzen Klassenkameraden mit geistiger Beeinträchtigung handeln. Zuletzt kamen Details an die Öffentlichkeit.

Das Nein nach einer Neubeurteilung

Der designierte neue Arbeitgeber Millers wusste Bescheid über die Verfehlungen – und sah zunächst darüber hinweg. Obschon die Coyotes das Verhalten keineswegs duldeten, wollten sie dem Talent eine Chance geben.

«Was wir nun aber zusätzlich erfahren haben, deckt sich nicht mit den Grundwerten und der Vision unserer Organisation. Wir entschieden uns darum gegen eine Rekrutierung», liess sich Klub-CEO Xavier Gutierrez zitieren. Miller ist nun ein Free Agent.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Agus Fìrinn  (AFir)
    Lest doch das mal:

    https://amp-theguardian-com.cdn.ampproject.org/v/s/amp.theguardian.com/sport/2020/oct/30/mitchell-miller-bullying-controversy-arizona-coyotes?amp_js_v=a6&amp_gsa=1&usqp=mq331AQFKAGwASA%3D#aoh=16041473549651&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&amp_tf=From%20%251%24s&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.theguardian.com%2Fsport%2F2020%2Foct%2F30%2Fmitchell-miller-bullying-controversy-arizona-coyotes

    Das war nicht nur ein einmaliger Ausrutscher eines 14-jährigen...
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  • Kommentar von Simon Stankowski  (Stan)
    Ich kenne die Geschichte nur von SRF, sprich die Details sind mir unbekannt. Was hier das Problem zu sein scheint, ist, dass nachträglich Dinge bekannt geworden sind, die das Fass überlaufen liessen. Persönlich glaube ich, dass es klüger ist, mit offenen Karten zu spielen, sprich relevante Dummheiten klar zu bennenen, und dafür auch klar darzulegen, dass man etwas aus seinen Fehlern gelernt hat (sofern man das hat).
    Jeder hat eine zweite Chance verdient. Und wir sollten aus Fehlern lernen.
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  • Kommentar von Andreas Schaad  (Scan15)
    Unglaublich die Sichtweise einiger Kommentarschreiber......
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