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Tampa siegt in Spiel 6 und holt den Stanley-Cup-Titel
Aus Sport-Clip vom 29.09.2020.
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Zum 2. Mal in der Geschichte Die Tampa Bay Lightning gewinnen den Stanley Cup

  • Tampa Bay setzt sich im Final mit 4:2 Siegen gegen die Dallas Stars durch und krönt sich in der «Bubble» von Edmonton zum Stanley-Cup-Sieger.
  • Im 6. Spiel siegen die Lightning dank Toren von Brayden Point und Blake Coleman mit 2:0.
  • Für die 1991 gegründeten Lightning ist es nach 2004 der 2. Titel in der NHL.

Die womöglich speziellsten NHL-Playoffs aller Zeiten haben nach über 2 Monaten in der «Bubble» einen Sieger gefunden: die Tampa Bay Lightning.

Captain Steven Stamkos bekam von NHL-Commissioner Gary Bettman die begehrteste Eishockey-Trophäe überreicht. Eine besondere Genugtuung für Stamkos, der verletzungsbedingt praktisch die ganzen Playoffs verpasst hatte. Einzig beim 5:2-Sieg im 3. Finalspiel gegen die Dallas Stars konnte der 30-Jährige auflaufen – und steuerte sogleich ein Tor bei.

Dallas mit den Kräften am Ende

Nachdem das von Jon Cooper gecoachte Tampa Bay den vorzeitigen Titelgewinn in Spiel 5 in der Overtime (2:3) noch verpasst hatte, dominierte das Team aus Florida die 6. Partie über weite Strecken. Vor allem defensiv liessen die Lightning wenig zu. In den ersten 40 Minuten musste Goalie Andrej Wasilewski gerade einmal 8 Schüsse auf sein Tor abwehren.

Die Schlusssirene ertönt und das gesamte Team stürmt auf das Eis.
Legende: Der Moment des Triumphes Die Schlusssirene ertönt und das gesamte Team stürmt auf das Eis. Reuters

Brayden Point brachte Tampa Bay in der 13. Minute in Überzahl in Führung, als ihm im 2. Anlauf sein 14. Playoff-Treffer gelang. Blake Coleman doppelte kurz vor Spielmitte nach einem schlechten Spielaufbau von Dallas nach.

2. Triumph in der Franchise-Geschichte

Zwar mobilisierten die Stars im Schlussdrittel noch einmal alle ihre Kräfte. Doch keiner der 14 Abschlüsse in den letzten 20 Minuten fand den Weg an Wasilewski vorbei. Und so feierte der Russe im allerletzten Playoff-Spiel der Saison seinen 1. Shutout.

Für Tampa Bay ist es nach dem Triumph 2004 (4:3 gegen die Calgary Flames) der 2. Stanley-Cup-Sieg der Geschichte. Die Ende 1991 ins Leben gerufene Franchise aus Florida debütierte in der Saison 1992/1993 in der NHL. In den ersten 10 Jahren erreichte sie nur 1 Mal die Playoffs.

Radio SRF 3, Morgenbulletin, 29.09.2020, 06:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Huber  (Raffi)
    Tampa aufgrund der Spielanteile sicher der verdiente Sieger. Dallas hat aber sehr gut mitgespielt. Etwas Pech auch dass sie gegen Ende der Serie 3 ihrer Stammstürmer ersetzen mussten. Keine Topshots, aber eben doch wichtige Bauteile. Ein mitentscheidender Faktor in der Serie war sicher die Effizienz im Powerplay. Beide Teams hatten je 19 Möglichkeiten. Tampa macht daraus 7 Tore, Dallas nur eines. Victor Hedman wird zum MVP der Playoffs gewählt und gewinnt völlig verdient die Conn Smythe Trophy.
    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Warum denn Hedman? Point hatte 33/ Kucherov 34 Punkte.
      Hedman war auf Platz 5 der Scorer Liste mit 22Punkten! Was genau sind die Kriterien um die Trophy zu erhalten??
      Tampa Bay ist auf jeden Fall der verdiente Sieger!
      Spielen seit Jahren immer eine solide Quali. In den Playoffs brachten sies dann nicht aufs Eis. Gut gewinnt eine Offensiv starke Mannschaft den Stanley Cup! Besser als Betonhockey, das gefällt mir einfach weniger!
      So gesehen von den Blues letztes Jahr...
      Daher Go Bolts
      #2!
    2. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Ist schon eher Rar, dass ein Verteidiger diese Trophy bekommt. Aber Hedman war wohl sehr auffällig in den Play-offs. Sei es Offensiv, wie auch Defensiv. Ich habe die Spiele zwar nicht gesehen aber Hedman spielt seit Jahren auf Top-Niveau. Sicherlich verdient, dass er die holt. Ich hätte allerdings auch mit Kucherov oder Point gerechnet :D
    3. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Hedman ist ja Verteidiger. Und zwar ein verdammt guter. Es wurde ja der insgesamt wertvollste Spieler ausgezeichnet, nicht der beste Skorer. Er hat ja dann doch auch 10 Tore gemacht, mehr als Kuch. Das ist einfach der Anker hinten und er setzt auch regelmässig offensive Akzente. Josi style. Hedman hat einfach total die Ruhe weg. Macht kaum Fehler. Steht in der Regel am meisten auf dem Eis. Voll verdient von mir aus gesehen.
    4. Antwort von Renato Morf  (Geno71)
      Absolut Herr Huber! Hedman hat die Trophäe verdient. Offensiv ähnlich stark wie Josi und mit viel Einfluss auf die Stürmer, schätze Hedman aber sogar noch ein bisschen besser ein als Josi in der Defensive. Ob Kucherov, Point oder Hedman spielte schlussendlich gar keine Rolle. Alle hätten es verdient. Sogar Vasilevskiy hätte es verdient, spielte sicher und zeigte eine ganze Reihe tolle Saves.
    5. Antwort von Renato Morf  (Geno71)
      Hauptsache Tampa gewann den StanleyCup. Spielen seit Jahren attraktives Hockey und auf dem Papier immer einer der Topshots für den Titel. Endlich hat es geklappt.
      @Herr Huber, ich bin nicht der Meinung das Dallas gut mitgespielt hat. 9 Schüsse nach 43 Minuten zeigen einfach auf, dass Dallas nur zerstören kann, aber kein Powerhockey performt. Tampa hatte ja ähnlich viele Ausfälle während den Playoffs. Alles andere als ein Sieg von Tampa wäre eine Enttäuschung gewesen.
    6. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Ich finde Betonhockey und Dallas kann nur zerstören etwas hart ausgedrückt. Sie hatten sicher oft weniger Spielanteile und Chancen als ihre Gegner. Waren dann aber immer wieder sehr effizient und abgeklärt im ausnutzen ihrer Chancen. Sie sind sehr viel gelaufen, waren sehr kompakt, sie haben gekämpft, gecheckt, Schüsse geblockt und generell ihren Goalie gut unterstützt. Irgendwie auch powerhockey, defensiv powerhockey. Aber gegen sehr starke Bolts hat das zum Glück nicht gereicht um zu gewinnen.