Bern mit Befreiungsschlag, Ambri in den Playoffs

Bern hat im Kampf um Rang 8 einen wichtigen Sieg gefeiert. Der Meister fegte Rapperswil-Jona mit 6:0 vom Eis. Ambri-Piotta sicherte sich die erste Playoff-Teilnahme seit 2006.

Mit dem Heimsieg gegen die Lakers schafften die Berner den Sprung über den Trennstrich. Das Team von Guy Boucher liegt bei 3 ausstehenden Quali-Partien nun 2 Zähler vor den neuntplatzierten Lausannern.

Martin Plüss, Pascal Berger, Glen Metropolit und Rotislav Olesz mit zwei Toren hatten nach 2 Dritteln bereits für klare Verhältnisse gesorgt. Die Berner zeigten sich hocheffizient im Powerplay und nutzten die ersten 3 Überzahlsituationen, die sich ihnen boten.

Zusatzinhalt überspringen

Saisonende für Loeffel

Für Genfs Romain Loeffel ist die Saison zu Ende. Der Verteidiger verletzte sich gegen Kloten am Knie und wird für noch unbestimmte Zeit ausfallen. Der 22-Jährige
hatte im gleichen Spiel seinen ersten Treffer für die Calvinstädter erzielt.

Schlusslicht Rapperswil-Jona fand damit auch nach der Olympia-Pause nicht aus dem Tief heraus. Die Pleite gegen Bern war die 9. Niederlage in Serie für die «Seebuben». Für SCB-Keeper Marco Bührer bedeutete das 6:0 der 6. Shutout der Saison.

Ambri in den Playoffs

Ambri-Piotta steht zum ersten Mal seit 2006 wieder in den Playoffs. Die Leventiner sicherten sich die Teilnahme mit einem 2:1-Heimsieg nach Verlängerung gegen die ZSC Lions. Jason Williams erzielte den siegbringenden Treffer.

Lausanne (9.) könnte zwar nach Punkten noch zu den Tessinern aufschliessen, die Waadtländer haben aber drei von vier Partien gegen Ambri verloren und auch gegen die übrigen «Strich-Teams» eine negative Punkteausbeute.

Das Eigentor von Niklas Hagman («sportaktuell, 25.02.2014)

0:32 min, vom 25.2.2014

Freiburg schlägt Zug

Nach einer 4:5-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Freiburg wird auch für den EV Zug die Teilnahme an der Platzierungsrunde immer wahrscheinlicher. Marc-Antoine Pouliot stocherte den Puck 46 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung über die Linie.

Gottérons Neuzugang Niklas Hagman sorgte für ein kurioses Eigentor zum 3:3. Bei einer angezeigten Strafe gegen Zug wollte der Finne an die blaue Linie passen, verpasste aber den dort stehenden Kilian Mottet, so dass der Puck in das von Benjamin Conz verlassene Gehäuse gleitete.

Gerber mit missglücktem Comeback

Einen deutlichen Sieg feierte Genf, das Kloten 5:2 schlug. Servettes Goran Bezina erzielte 2 Tore. Bei den Flyers gab Goalie Martin Gerber nach 2 Monaten Verletzungspause sein Comeback.