Biel am Strich unter Siegzwang

8 Runden sind in der NLA noch zu spielen, doch schon in 4 Tagen könnte die Vorentscheidung am Trennstrich gefallen sein. Das neuntplatzierte Biel bestreitet in dieser Woche nämlich 2 Partien gegen Genf und das Direktduell gegen die achtplatzierten Klotener.

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Bildlegende: Kampf am Strich Kann Biel (Haas) den Klotenern (Bodenmann) noch ein Bein stellen, oder kommt es gar nicht zum Showdown am Strich? EQ Images

6 Punkte trennen Kloten und Biel am Strich. «Das wird eine Woche der Wahrheit für uns. Wir freuen uns darauf», verkündete Kevin Schläpfer. Der Biel-Trainer hat sein Team auf 2 Spiele gegen Genf (auswärts am Dienstag, zuhause am Freitag) und das Duell gegen die Flyers am Samstag in Kloten einzustimmen.

Entgegen kommt den Seeländern, dass sich Genf in einer Krise befindet. Die Equipe, welche die Saison mit 9 Siegen begonnen hatte und die Tabelle lange Zeit anführte, ist mittlerweile auf Platz 6 abgerutscht und wartet seit 7 Spielen auf einen Sieg.

Kloten-Coach Tomfal unter Druck

Kloten bestreitet vor dem kapitalen Duell vom Samstag nur eine Partie, am Dienstag in Zug. Mit einem hart erkämpften Sieg über den EVZ brachte der unter massivem Druck stehende Trainer Tomas Tamfal am Samstag etwas Ruhe in die angespannte Lage.

Mit dem Verhindern eines eigentlichen Strich-Kampfes würde er ein Argument liefern, das Team auch in den Playoffs zu coachen.

Bereits am vergangenen Samstag waren sich die beiden Teams gegenübergestanden. Zug verspielte bei der 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen in Kloten einen 2-Tore-Vorsprung. Zuhause wollen es die Zuger nun besser machen. «Sie werden sicher mehr Forechecking betreiben», ist Kloten-Stürmer Marcel Jenni überzeugt, «deshalb wird es ein intensiver und harter Kampf werden. Wir müssen einfach dagegen halten.»

Videos: Die bisherigen Duelle zwischen Biel und Kloten