Freiburger Aufholjagd nicht belohnt

Der HC Fribourg-Gottéron hat im vorgezogenen Spiel der 31. NLA-Runde auswärts gegen Ambri-Piotta mit 3:4 n.V. verloren. Die Freiburger holten einen 0:2-Rückstand auf, mussten in der Verlängerung aber den Siegtreffer von Adrian Trunz hinnehmen.

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Matchbericht Ambri-Freiburg

3:29 min, vom 11.12.2014

28 Sekunden vor Ende der Verlängerung wurde Ambris Adrian Trunz zum gefeierten Mann: Der Verteidiger traf mit einem satten Slapshot zur Entscheidung in einer umkämpften Partie. Beide Teams hatten sich während 60 Minuten stetig gesteigert. Was als Spiel ohne Intensität begann, endete in einem playoffwürdigen Kampf.

Zenhäuserns Ansprache

Was auch immer Gottéron-Trainer Gerd Zenhäusern seinen Schützlingen in der 1. Drittelspause gesagt hat: Es wirkte. In den ersten 20 Minuten zeigten sich die Gäste nämlich offensiv harmlos und in der Defensive phasenweise inexistent. Nach Treffern von Alexei Dostoinov und Trunz war eine 2:0-Führung für Ambri das klare Verdikt.

Aufholjagd à la Dubé

Im zweiten Abschnitt dauerte es dann nur 39 Sekunden, ehe Christian Dubé der Anschlusstreffer gelang. Und mit seinem zweiten Treffer erzielte Dubé noch vor Spielhälfte den Ausgleich. Besonders bitter für Ambri: Kurz zuvor hatten die Leventiner nur den Pfosten getroffen, Sekunden danach stand es 2:2.

Erstmaliger Rückstand

Und es kam noch dicker: Julien Sprunger tanzte sich nach 55 Minuten durch die Ambri-Abwehr und netzte zum 3:2 ein. Doch Ambri liess sich trotz erstmaligem Rückstand nicht unterkriegen: Nur 141 Sekunden später sorgte Dostoinov mit seinem zweiten Treffer für den erneuten Ausgleich und die Verlängerung in der Valascia.

Punktetrennung im Strichkampf

Dank dem zweiten Treffer von Trunz sicherte sich Ambri in der Verlängerung den Zusatzpunkt. Die Tessiner haben damit noch 4 Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz. Freiburg verpasste es, mit einem Sieg an Kloten vorbeizuziehen und rangiert weiterhin auf Platz 9.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 11.12.2014, 22:06 Uhr