Genf mit Spektakel in die Playoffs

Genf-Servette hat sich dank einem 8:6-Sieg auswärts bei Fribourg-Gottéron definitiv für die Playoffs qualifiziert. Peter Mueller schoss die Kloten Flyers im Alleingang zum Sieg über den HC Davos. Lugano gewinnt in Ambri das Tessiner Derby.

Die Partie zwischen Fribourg-Gottéron und Genf-Servette bot viel Spektakel und noch mehr Tore. Dank dem 8:6-Sieg haben sich die Genfer definitiv für die Playoffs qualifiziert.

11 verschiedene Torschützen

Nach 22 Minuten schien die Partie in Freiburg bereits entschieden zu sein. Die Gäste aus der Calvinstadt führten zu diesem Zeitpunkt 5:1 und zwangen Gottéron-Coach Hans Kossmann dazu, auf der Torhüterposition einen Wechsel vorzunehmen. Dies schien sein Team wachzurütteln: Mit 3 Treffern innert 142 Sekunden sorgte Freiburg bis zur 28. Minute wieder für Spannung.

Schliesslich war es Kaspars Daugavins, der mit 2 Treffern (36./44.) für die Vorentscheidung sorgte. Zwar brachten Benjamin Plüss und Christian Dubé Gottéron erneut heran, für einen Punktgewinn reichte es aber nicht mehr. Insgesamt trugen sich 11 verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.

Muellers Show gegen Davos

Die Kloten Flyers kamen gegen den HC Davos zu einem wichtigen Heimsieg im Hinblick auf das Heimrecht in den Playoffs. Die Zürcher Unterländer bezwangen den Schweizer Rekordmeister mit 5:0. Somit ging im 4. Direktduell der Saison erstmals das Heimteam als Sieger vom Eis.

Die grosse Figur bei den Flyers war einmal mehr Peter Mueller. Der 25-jährige Amerikaner steuerte mit 3 Treffern bis zur 21. Minute die Vorentscheidung herbei. Mittlerweile hat der Topskorer der Klotener 23 Tore auf seinem Konto. Yannick Herren (33. Minute) und Simon Bodenmann (45.) sorgten für den den klaren Sieg der Flyers.

Derbysieg für Lugano

Lugano ist in Ambri im 6. Saisonderby zum 4. Sieg gekommen. Die «Bianconeri» setzten sich in der Valascia mit 2:1 nach Verlängerung durch. Raffaele Sannitz gelang der entscheidende Treffer mit einem Ablenker in der 64. Minute. Zuvor hatte Julian Walker die Gäste in der 7. Minute in Führung gebracht, Alexandre Giroux konnte 8 Minuten später für Ambri ausgleichen.