Gottéron trotz Niederlage auf Rang 2 - nun gegen Ambri

Fribourg-Gottéron trifft als Zweitplatzierter der Qualifikation in den Playoff-Viertelfinals auf Ambri-Piotta. Kloten duelliert sich mit Davos, Genf trifft auf Lugano.

In Freiburg herrschte trotz der 1:2-Niederlage gegen Aufsteiger Lausanne Feststimmung. Das Heimpublikum durfte sich nach dem Sieg der ZSC Lions gegen den SCB über den zweiten Platz in der Qualifikation freuen. Damit geniessen die Saanestädter in einem allfälligen Playoff-Halbfinal Heimrecht.

Davos überholt Ambri

Die Hürde auf dem Weg dahin heisst Ambri-Piotta. Der Tessiner Überraschungsklub, der erstmals seit acht Jahren wieder in den Playoffs steht, verlor in Biel mit 1:4 und rutschte vom sechsten auf den siebten Platz ab.

Biel hingegen tankte mit einem überlegenen Heimauftritt Moral für die Platzierungsrunde. Ryan MacMurchy und Gaëtan Haas brachten die Bieler im Mitteldrittel mit den Treffern zur 3:1-Führung auf Kurs. Den Schlusspunkt setzte Gianni Ehrensperger, der somit ein Comeback nach Mass feierte. Seit dem 25. Oktober hatte er wegen einer Hirnerschütterung pausieren müssen.

Harmlose Flyers

Überholt wurde Ambri von Davos. Der HCD besiegte Kloten vor eigenem Anhang mit 2:1. Die beiden Kontrahenten werden auch in den Playoff-Viertelfinals ab dem 11.3. aufeinander treffen, wobei Kloten Heimrecht geniesst.

Dino Wieser und Peter Guggisberg schossen das Team von Arno Del Curto im Startdrittel in Führung. Michael Liniger konnte kurz vor der zweiten Sirene verkürzen, die Gäste traten in der Folge aber zu harmlos auf, um den Davoser Sieg noch ernsthaft zu gefährden.

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Lombardi Topskorer

Genf-Stürmer Matthew Lombardi hat sich die Topskorerkrone gesichert. Der Kanadier erzielte in der Qualifikation 50 Punkte (20 Tore/30 Assists).

17-Jähriger sichert Genf das Heimrecht

Genf verteidigte seinen vierten Platz und damit das Recht, gegen Lugano zuerst zuhause anzutreten, mit einem 6:5-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen das Schlusslicht aus Rapperswil-Jona. Gefeierter Mann bei den Genfern war der erst 17-jährige Noah Rod. Der junge Stürmer erzielte das 1:0 und verwertete auch den entscheidenden Versuch im Penaltyschiessen. Auf Seiten der Lakers hatten beim Torfestival Jordan Murray und Niklas Persson je zweimal getroffen.

Lugano musste sich trotz 2:1-Sieg in Zug wegen der schlechteren Bilanz aus den Direktbegegnungen mit dem fünften Platz bescheiden. Mikko Lehtonen erzielte den Siegtreffer für die Tessiner in der 51. Spielminute.

Paarungen Playoff-Viertelfinals ab 11. März

ZSC Lions-Lausanne
Fribourg-Gottéron-Ambri-Piotta
Kloten Flyers-Davos
Genf-Servette-Lugano