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National League Kein neuer Vertrag für Von-Arx-Brüder

Beim HC Davos geht eine Ära zu Ende: Der Klub liess offiziell verlauten, dass die Verträge mit Reto und Jan von Arx definitiv nicht verlängert werden.

Jan und Reto von Arx posieren in Hockeymontur.
Legende: Bekommen keine neuen Verträge Jan und Reto von Arx. EQ Images

20 Jahre nach dem Wechsel aus Langnau ins Bündnerland laufen die Verträge von Reto und Jan von Arx beim HC Davos aus. Die beiden Brüder stehen nun vor der Wahl, die Schlittschuhe - gegen ihren Willen - an den Nagel zu hängen oder sich einen neuen Klub zu suchen. In anderen Funktionen - beispielsweise als Nachwuchstrainer - wären die Gebrüder von Arx im HCD durchaus weiter gefragt

Zähe Verhandlungen

Dass es trotz neuer Verhandlungen im Januar mit Reto von Arx zu keiner Einigung kam, lag wohl primär daran, dass Reto Vertragsverlängerungen sowohl für sich als auch für seinen jüngeren Bruder angestrebt hatte. Nach einer Schulterverletzung im 1000. Meisterschaftsspiel war Reto von Arx' Verhandlungsposition zusätzlich geschwächt.

Das offizielle Ende der Gespräche um eine Vertragsverlängerung zwei Wochen vor Beginn der Playoffs überrascht nicht. Klubpräsident Gaudenz Domenig wollte vor den Playoffs für klare Verhältnisse sorgen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub, Bern
    Es ist immer schwierig, sich einzugestehen, dass man für den Spitzensport irgendwann altersmässig nicht mehr gut genug ist und die Karriere beenden muss. Das ist für keinen Sportler einfach. Auch dass man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr die entsprechenden Gagen bezahlt und neue Verträge erhält. Aber an den Tatsachen ändert das nichts. Irgendwann muss man sogar sterben. Das steht in der Bibel. Irgendwann ist einfach Schluss. Der HCD soll den Beiden ein schönes Abschiedsspiel schenken, Ende Saison!
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  • Kommentar von S. Zulauf, Chur
    Natürlich würde ich mich freuen, wenn die von-Arx-Brüder für Chur spielen würden. Aber ich glaube nicht, dass sich unser EHC das finanziell leisten kann - leider.
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  • Kommentar von Heinz Gröli, Bern
    Eine Diva erkennt nicht, wenn es zeit ist abzutreten. Schade, aber nicht verwunderlich. Chur Capricorns (1. Liga) oder Prättigau-Herrschaft (auf dem Weg in die 1. Liga) würden sich über starke Neuzuzüge freuen.
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    1. Antwort von M. Schreiber, Buchsi
      Waren Sie als Berner damals bei Gilles Montandon und Ivo Rüthemann auch dieser Meinung?
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    2. Antwort von Kurt Lehmann, Aristau
      Genau auf den Punkt gebracht - eine überbezahlte Diva!
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    3. Antwort von Heinz Gröli, Bern
      Ivo Rüthemann hat im Laufe der Saison selbst erkannt, dass seine Zeit in der NLA zu Ende geht und hat nicht auf einen neuen Vertrag gepocht. Er stellte sich bis zuletzt, auch als Ergänzungsspieler, in den Dienst der Mannschaft. Er war auch intelligent genug, sich während seiner gut bezahlten Zeit im SCB ein Standbein neben dem Hockey aufzubauen und absolvierte ein BWL-Studium. Er ist nicht aufs Eishockey angewiesen und hat keine Existenzängste. Daher fiel ihm der Abschied wohl auch leichter.
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