Lausanne besiegt Biel - Dämpfer für Zug

Lausanne hat nach zuletzt zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstrasse gefunden und zuhause den EHC Biel mit 4:2 besiegt. Damit belegt der Aufsteiger wieder einen Playoff-Platz. Einen Rückschlag kassierte der EV Zug in Zürich.

Lausanne bleibt nach dem 4:2-Heimsieg gegen Biel ein heisser Anwärter auf die Playoffs. Die Waadtländer überholten den SC Bern, der das Zähringer Derby in Freiburg mit 2:3 verlor. Der Vorsprung auf den Meister beträgt bei einem Mehrspiel ein Zähler.

Lausanne verdankte den Sieg einem Schlussfurioso. Dieses war nötig geworden, weil Ahren Spylo die Bieler in der 51. Minute mit 2:1 in Führung geschossen hatte. Thomas Déruns mit einem Doppelpack sowie Juha-Pekka Hytönen sorgten mit drei Toren innert 280 Sekunden für die späte Lausanner Wende.

Zug verliert Playoffs aus den Augen

Einen Rückschlag erlitt der EV Zug: Nach der 0:2-Niederlage bei den ZSC Lions beträgt der Rückstand der Zentralschweizer auf das achtplatzierte Lausanne deren 8 Punkte bei noch 4 ausstehenden Spielen. Die Playoffs sind damit für das Team von Doug Shedden in weite Ferne gerückt.

Der Sieg der Zürcher gegen einen enttäuschenden EVZ ging in Ordnung. Daniel Schnyder (19.) und Roman Wick ins verlassene Gehäuse (60.) schossen die beiden Tore. Die ZSC Lions, die seit Freitag als Quali-Sieger feststehen, blieben in dieser Saison schon zum 10. Mal ohne Gegentreffer.

Auch Davos in den Playoffs

Der HC Davos sicherte sich als fünftes NLA-Team die Playoff-Teilnahme. Die Bündner gewannen in Lugano mit 3:2 und stiessen damit anstelle des Gegners auf den 4. Platz vor. Reto von Arx schoss das entscheidende Tor in der 45. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel.

Ambri siegt nach Penalties

Die erstmalige Playoff-Teilnahme seit 8 Jahren ist für Ambri-Piotta zum Greifen nah: Die Tessiner besiegten die Lakers in der Valascia mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Die Lakers, die zum 8. Mal in Folge verloren, verspielten in der Leventina einen 3:1-Vorsprung.