Lausanne überrascht ZSC Lions - Heimsiege für Freiburg und Genf

Lausanne hat in der ersten Playoff-Viertelfinal-Runde für die erste Überraschung gesorgt. Die Waadtländer bezwangen Qualifikationssieger ZSC auswärts mit 4:1. Genf-Servette kam gegen Lugano zu einem 2:0-Heimsieg und Freiburg schlug Ambri mit 4:2.

Lausanne legte im Hallenstadion los wie die Feuerwehr. Nach nicht einmal 10 Minuten führten die Gäste bereits mit 3:0. Severin Blindenbacher mit einem Eigentor, Oliver Setzinger mit einem herrlichen Schlenzer in den Winkel und Benjamin Antonietti hatten getroffen. Der unglücklich agierende Keeper Lukas Flüeler musste danach Ersatzmann Tim Wolf Platz machen.

Doch nicht nur Flüeler enttäuschte auf Zürcher Seite. Die Lions - notabene treffsicherstes Team der Qualifikation - fanden gegen die massierte Lausanner Abwehr kaum ein Durchkommen. Es brauchte zwei kleine Strafen gegen die Gäste, um erstmals zu einem Torerfolg zu kommen. Bärtschi verkürzte in Überzahl zum 1:3.

In der Folge kam die Offensive des Heimteams besser in Fahrt, doch für einmal fehlte das Abschlussglück. Sinnbildlich dafür standen die beiden Pfostenschüsse durch Marc-André Bergeron (49.) und Robert Nilsson (52.). Besser machte es auf der Gegenseite Daniel Bang, der in der 54. Minute für die Entscheidung sorgte.

Zusammenfassung Freiburg - Ambri («sportlive», 11.03.2014)

4:52 min, vom 11.3.2014

Freiburg mit erfolgreichem Start

Wie die ZSC Lions gerieten auch die Freiburger im Heimspiel gegen Ambri, das erstmals seit 8 Jahren wieder in den Playoffs antreten durfte, früh in Rückstand. Christian Dubé lenkte einen Schuss von Richard Park unhaltbar für den eigenen Torhüter Benjamin Conz ab. Doch anders als die Zürcher reagierten die Saanestädter postwendend und drehten das Spiel dank Toren von Benny Plüss (10.) und Thibaut Monnet (15.) noch im 1. Drittel.

Mit Undiszipliniertheiten setzte sich Ambri immer wieder selber unter Druck. Nach einem Stockstich wurde Park unter die Dusche geschickt. Die Freiburger nutzten bei der anschliessenden 4-gegen-4-Situation den zusätzlichen Freiraum zur 3:1-Führung durch Andrej Bykow (26.). Auch beim 4:2 durch Greg Mauldin in der 52. Minute sass mit Marc Grieder ein Leventiner auf der Strafbank. Zwischenzeitlich hatte Daniel Steiner verkürzen können.

Zusammenfassung Genf-Servette - Lugano («sportlive», 11.03.2014)

3:44 min, vom 11.3.2014

Genf-Servette legt vor

Ein Doppelschlag zur Spielmitte brachte Genf-Servette in der heimischen Les-Vernets-Halle auf die Siegerstrasse. Kaspars Daugavins (30.) und Qualifikations-Topskorer Matthew Lombardi (33.) brachen den Torbann, nachdem sich die beiden Teams zuvor in der intensiven und hartumkämpften Partie mehrheitlich neutralisiert hatten.

Die Calvinstädter schafften es schliesslich, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Vor allem in den letzten Spielminuten stürmten die Luganesi unentwegt auf das Tor von Tobias Stephan los. Einem Torerfolg am nächsten kam Julian Walker, sein Versuch in der 58. Minute prallte jedoch am Pfosten ab.

Bern taucht im Derby - Zug verpasst vorzeitigen Ligaerhalt

Bern fand auch im ersten Spiel der Platzierungsrunde nicht aus dem Tief. Im Derby gegen Biel setzte es im eigenen Stadion eine 3:6-Niederlage ab. Der EVZ verpasste es derweil in Rapperswil, sich vorzeitig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Die Zentralschweizer, denen noch 3 Punkte zum Ligaerhalt fehlen, verloren nach einem uninspirierten Auftritt gegen die Lakers mit 5:6.